Küssen mit Maske: Fritz Eckenga liefert „Rettungsreime“ für die pandemische Existenz

Nikolaus Heidelbach schickt eine Träne auf Reisen. Foto aus dem Fritz-Eckenga-Band des Kunstmann-Verlags. © Nikolaus Heidelbach Corona ist reif fürs Gedicht. Zum Nachweis muss man nur das neueste Werk von Fritz Eckenga aufschlagen: „Eva, Adam, Frau und Mann – da muss Gott wohl noch mal ran“. Der Titel dieser Anthologie mit lauter „Rettungsreimen“ deutet zwar … Küssen mit Maske: Fritz Eckenga liefert „Rettungsreime“ für die pandemische Existenz weiterlesen

Venedig mit Maske: Die schönste Stadt der Welt ist nicht mehr verwaist

Pferde mit Löwe am Markusplatz in Venedig Foto: Bücheratlas Venedig ist die schönste Stadt der Welt. Selbstverständlich auch in pandemischen Zeiten. Allerdings sind die Tage, da die Stadt nur wenigen Touristen ihre Überfülle an Schätzen zeigte, vorbei. Offenbar haben zu viele Reisende davon geschwärmt, wie grandios es ist, im Corona-Jahrgang 2020 auf dem Markusplatz allein … Venedig mit Maske: Die schönste Stadt der Welt ist nicht mehr verwaist weiterlesen

Corona-Lektüre (5): Abstand halten mit dem erstaunlichen „Oblomow“ von Iwan Gontscharow

Ilja Iljitsch Oblomow kommt mit der sozialen Distanz so gut klar wie nur wenige andere. Meistens liegt der Gutsbesitzer aus Sankt Petersburg sowieso in seinem Bett. Vor die Türe zu treten, ist ihm ein Gräuel. Und als ihm sein Arzt zur Luftveränderung rät, am besten in einem der Heilbäder in Deutschland, ist er entsetzt: „Ich … Corona-Lektüre (5): Abstand halten mit dem erstaunlichen „Oblomow“ von Iwan Gontscharow weiterlesen

Martin Meyers Turbo-Prosa zur Pandemie: „Corona“ – eine Erzählung

Das ist fix gegangen. Noch ist das Virus unter uns, da gibt es schon eine Erzählung zur Lage. Die Titelfindung war einfach: „Corona“. Bedenkt man den Vorlauf, den ein solches Buch benötigt, ehe es vom Schreibtisch des Autors zum Käufer an die Ladenkasse gelangt, darf man hier von Turbo-Prosa sprechen. Martin Meyer, einst Feuilletonchef der … Martin Meyers Turbo-Prosa zur Pandemie: „Corona“ – eine Erzählung weiterlesen

Das Publikum ist wieder da: Anna Katharina Hahn mit ihrem Roman „Aus und davon“ im Kölner Literaturhaus

„Endlich“, sagt die Dame, die ihr Fahrrad am Dienstagabend vor dem Kölner Literaturhaus verschließt. „Drei Monate Karenz ist eine lange Zeit für jemanden, dem das hier wie ein zweites Wohnzimmer ist.“ Dann schreitet sie frohgemut und maskiert voran zur ersten Lesung im Literaturhaus nach langer Pandemie-Pause. „Ich bin so froh“ sagt auch Literaturhaus-Leiterin Bettina Fischer … Das Publikum ist wieder da: Anna Katharina Hahn mit ihrem Roman „Aus und davon“ im Kölner Literaturhaus weiterlesen

„Persönlich finde ich Wölfe klasse“: Cay Rademacher im Interview über seinen neuen Provence-Krimi

„Verlorenes Vernègues“ heißt der Provence-Krimi von Cay Rademacher, der soeben im DuMont Buchverlag erschienen ist. Eine Besprechung findet sich HIER. Im Interview mit dem Bücheratlas gibt der Autor Auskunft über das Schreiben in Zeiten von Corona und über die Last mit den Wölfen. Herr Rademacher, wie haben Sie die Corona-Pandemie bislang erlebt? Das lässt niemanden … „Persönlich finde ich Wölfe klasse“: Cay Rademacher im Interview über seinen neuen Provence-Krimi weiterlesen

Da ist der Wurm drin: Bei „Viral“ reden Autoren über die Pandemie und ihre Internet-Verbindung

So etwas kommt selbst nach „über 120 Live-Lesungen“ vor, die das Online-Literaturfestival „Viral“ mittlerweile realisiert hat: Bei der jüngsten Veranstaltung war der Technik-Wurm zu Gast. Als Heldinnen des Abends erwiesen sich Kathrin Bach, die ihre Prosa-statt-Lyrik-Lesung mehrfach beginnen musste, und Martina Hefter, die auf der Suche nach einer akzeptablen Bild- und Tonverbindung bis in ihren … Da ist der Wurm drin: Bei „Viral“ reden Autoren über die Pandemie und ihre Internet-Verbindung weiterlesen

Corona-Lektüre (4): Jules Verne reist mit uns in 80 Tagen um die Welt und hat die Uhr stets im Blick

Die Reiseroute ist vom Feinsten: London, Suez, Bombay, Kalkutta, Hongkong, Yokohama, San Francisco, New York, London.  80 Tage veranschlagt Phileas Fogg für das Abenteuer Weltumrundung – nicht viel für einen, der im Jahr 1872 auf Reisen geht. Der exzentrische Gentleman hatte im Londoner Reformclub aus einer Laune heraus „mit jedem, der Lust dazu hat“, um … Corona-Lektüre (4): Jules Verne reist mit uns in 80 Tagen um die Welt und hat die Uhr stets im Blick weiterlesen

„Klare Antworten sind systemrelevant“ – Husch Josten im virtuellen Literaturhaus Köln

Viel aktueller kann eine literarische Erzählung kaum grundiert sein. Husch Josten, die bei der vierten Veranstaltung des „Literaturhaus Köln virtuell“ zu Gast war, landete mit ihrer zweifellos frisch vom Schreibtisch kommenden Kurzgeschichte „Bar jeder Kritik“ mitten in der pandemischen Gegenwart. Denn da ist zügig vom US-Präsidenten die Rede, der alles auf sich beziehe und immer … „Klare Antworten sind systemrelevant“ – Husch Josten im virtuellen Literaturhaus Köln weiterlesen