„Das geht so nicht weiter“: Anna Sterns Roman „das alles hier, jetzt“, wofür sie den Schweizer Buchpreis bekam

Am See - womöglich wie hier am Bodensee, wo Anna Stern aufgewachsen ist - hält sich die Freundes-Clique aus „das alles hier, jetzt“ gerne auf. Foto: Bücheratlas Anna Sterns Roman „das alles hier, jetzt“ ist anders. Das ist schon einmal nicht schlecht. Und sobald der Leser ein, zwei Hürden der Eingewöhnung überwunden hat, wird es … „Das geht so nicht weiter“: Anna Sterns Roman „das alles hier, jetzt“, wofür sie den Schweizer Buchpreis bekam weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (17): Anne Burgmer über den großartigen Roman „Die Optimisten“ von Rebecca Makkai

Gastautorinnen und Gastautoren präsentieren im Dezember 2020 Bücher, die ihnen besonders am Herzen liegen. Mal sind es Neuerscheinungen, mal sind es Klassiker. Tag für Tag und exklusiv auf dem „Bücheratlas“ - bis kurz vorm Tannenbaum. Anne Burgmer ist im Feuilleton des „Kölner Stadt-Anzeiger“ zuständig für alle literarischen Belange. Unter anderem betreut sie das monatliche „Büchermagazin“. … Empfehlung vor dem Fest (17): Anne Burgmer über den großartigen Roman „Die Optimisten“ von Rebecca Makkai weiterlesen

Polly sprengt das Korsett der Konventionen: „Robinsons Tochter“ von Jane Gardam

Foto: Bücheratlas Polly Flint ist sechs Jahre alt, als der Vater sie bei zwei Tanten in einem gelben Haus am Meer abliefert. „Ein dickes Hausmädchen führte mich in die Küche, wo ich Tee bekam, und dann wurde ich von der sanftmütigen Tante in ein riesiges Gewölbezimmer geführt, es muss das kleine Morgenzimmer gewesen sein. Ich … Polly sprengt das Korsett der Konventionen: „Robinsons Tochter“ von Jane Gardam weiterlesen

Es knistert und knallt auf der Bühne: Christian Knulls Debütroman „Wir probten die Liebe“

Foto: Bücheratlas Elf Männer und Frauen proben ein Theaterstück, angefeuert von einem egomanischen Regisseur. Ausgerechnet Arthur Schnitzlers erotik-geschwängerten „Reigen“ (1896/97) will Nico Teichmeister mit seiner Laienspielgruppe auf die Bühne bringen. Bald schon knistert und knallt es heftig zwischen den Ensemblemitgliedern. Der Kölner Journalist Christian Knull, seit vielen Jahren Mitglied des Theaters „Das Spielbrett“, ließ sich … Es knistert und knallt auf der Bühne: Christian Knulls Debütroman „Wir probten die Liebe“ weiterlesen

Kasperl unterm Hakenkreuz: Thomas Hettche legt mit „Herzfaden“ den Roman der Augsburger Puppenkiste vor

Foto: Bücheratlas Auf dem Dachboden sind die Puppen los. Nicht nur die Prinzessin Li Si, der alte Storch und der Kater Mikesch geben sich die Ehre. Sogar die komplette Blechbüchsenarmee tritt an. Das Mädchen aus unserer Zeit, das in diesen Märchentraum geraten ist, kommt aus dem Staunen nicht heraus. Und dann begegnet ihr auch noch … Kasperl unterm Hakenkreuz: Thomas Hettche legt mit „Herzfaden“ den Roman der Augsburger Puppenkiste vor weiterlesen

Bereit für den Deutschen Buchpreis: Christine Wunnickes wunderbar wunderlicher Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“

Shiva, die hinduistische Gottheit mit den 1008 Beinamen, steht am Anfang der Begegnung von Carsten Niebuhr und Musa al-Lahuri in Christine Wunnickes Roman. Der hier abgebildete Shiva-Torso aus dem 9. Jahrhundert befindet sich im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum. Dort ist auch die Holztüre aus Rajasthan zu sehen, die am Kopf dieser Seite steht. So sehr sich die … Bereit für den Deutschen Buchpreis: Christine Wunnickes wunderbar wunderlicher Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ weiterlesen

Lüge, Wahrheit, Überfall: „Der Halbbart“ ist ein funkensprühender Roman von Charles Lewinsky

Foto: Bücheratlas „Wenn man einmal ins Erzählen kommt, fällt einem immer noch mehr ein, dagegen kann man nichts machen.“ Das glauben wir dem Sebi aufs Wort. Denn als Ich-Erzähler in Charles Lewinskys Roman „Der Halbbart“, nominiert für den Deutschen Buchpreis, serviert er uns eine Geschichte nach der anderen. Was wir da alles erfahren, fügt sich … Lüge, Wahrheit, Überfall: „Der Halbbart“ ist ein funkensprühender Roman von Charles Lewinsky weiterlesen

Verschollen in den Gorges du Verdon: Michael Wildenhains bestens kalkulierter Roman „Die Erfindung der Null“

„Das denkt sich keiner aus.“ heißt es gegen Ende des Romans „Die Erfindung der Null“. Von wegen! So etwas denkt sich Michael Wildenhain aus. Der Romancier entfacht ein fulminantes Gestöber aus Finten und Fährten, Philosophie und Naturwissenschaft, Kriminalroman und Familiendrama. Im Vordergrund steht die Frage: Hat Dr. Martin Gödeler seine Geliebte Susanne Melforsch in den … Verschollen in den Gorges du Verdon: Michael Wildenhains bestens kalkulierter Roman „Die Erfindung der Null“ weiterlesen

Malerfürst dreht durch: Kristof Magnussons rheinische Satire „Ein Mann der Kunst“

Gut, dass Ingeborg Marx ihren Sohn Constantin angerufen hat! „Du musst mich bei der Sitzung vertreten.“ sagt die prinzipiell coole Psychoanalytikerin ausnahmsweise leicht angespannt am Telefon. Welche Sitzung? Na, die mit den Vertretern von Bund und Land, bei der es um den Erweiterungsbau für das Museum Wendevogel in Frankfurt gehen wird. Ingeborg ist die Vorsitzende … Malerfürst dreht durch: Kristof Magnussons rheinische Satire „Ein Mann der Kunst“ weiterlesen

Schwarzer Humor aus Dublin: „Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain

Der Tag ist schon etwas vorangeschritten, da hat N. noch immer „das Gefühl, dass er wegen der Lage zu Hause eigentlich etwas tun müsste, egal was.“ Da kann man dem Mann  nur zustimmen. Denn soeben ist seine Frau gestorben. Daheim wüten die beiden Schwägerinnen am Telefon, N. möge sich endlich um die Aufbahrung, den Sarg … Schwarzer Humor aus Dublin: „Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain weiterlesen