„Ich bin der Koch von Eurem Kreuzfahrtschiff“ – Luxor in sechs Etappen (5)

5. Bakschisch Die Ägypter sind hilfsbereite Menschen. In der Bank rufen sie uns vom Ende der Schlange an deren Anfang, damit wir ein paar ägyptische Pfund eintauschen können. Auf dem Markt geben sie bereitwillig Auskunft auf die naive Frage, was die dunkle Stelle auf der Stirn zu bedeuten habe. Und in der abendlichen Dunkelheit weisen … „Ich bin der Koch von Eurem Kreuzfahrtschiff“ – Luxor in sechs Etappen (5) weiterlesen

„Er ist der Stolz Ägyptens“ – Luxor in sechs Etappen (4)

4.  Zur Lage der Nation Über den Staatspräsidenten Sisi werden auch Witze gemacht. Aber Politik ist kein Thema, über das mit Fremden gerne geredet wird. Verständlich. Ägypten wird autokratisch regiert. Und es herrscht der Ausnahmezustand. Da ist ein offenes Wort auch schon mal lebensgefährlich. Menschenrechtsorganisationen weisen auf Folter und Willkür hin. Doch die internationale Staatengemeinschaft … „Er ist der Stolz Ägyptens“ – Luxor in sechs Etappen (4) weiterlesen

Die Gedichte des Isländers Sigurdur Pálsson

Das Wort „sólskin“  kommt einige Mal vor in den Gedichten des Isländers Sigurdur Pálsson. Das klingt auch in der deutschen Übersetzung positiv: „Sonnenschein“. Als Pálsson die Texte für den Band „Gedichte erinnern eine Stimme“ zu Papier brachte, wusste er wohl um den nahenden Tod. Dennoch sind seine Verse alles andere als bittere Klagen über die … Die Gedichte des Isländers Sigurdur Pálsson weiterlesen

„Keine Angst“ – Luxor in sechs Etappen (3)

3. Die Sicherheit Wie es um die Sicherheit im Land bestellt ist, merkt der Besucher gleich nach der Landung. Noch warten wir, dass uns der Flughafenbus zum Terminal fährt, da nähert sich ein achtköpfiger  Reinigungstrupp der Maschine– und jedes seiner Mitglieder wird, bevor es die rückwärtige Gangway betreten darf, einer Leibesvisitation unterzogen. Gut, die Kontrolle … „Keine Angst“ – Luxor in sechs Etappen (3) weiterlesen

Yannic Han Biao Federers Debütroman „Und alles wie aus Pappmaché“

Die Konjunktion „und“ wird selten gewürdigt. Sie ist die graue Maus im Paradiesgarten der Worte. Was sehr ungerecht ist. Denn dieses Bindewort verdeutlicht wie kein anderes, dass alles miteinander zusammenhängt und sich das eine aus dem anderen ergibt. Das führt Yannic Han Biao Federer in seinem Debütroman „Und alles wie aus Pappmaché“ in bestechender Konsequenz … Yannic Han Biao Federers Debütroman „Und alles wie aus Pappmaché“ weiterlesen

„Es hätte erst gestern sein können“ – Luxor in sechs Etappen (2)

2. Tempel-Tips Jetzt wird es ziemlich bilderreich. Denn einige antike Stätten, die vom Standort Luxor aus leicht zu erreichen sind und Schaumaterial für mindestens eine Woche bieten, gibt es hier im Überblick. Dabei handelt es sich nur  um jene Attraktionen, die wir besucht haben. Mehr davon gibt es allemal. Und weiter im Süden (Abu Simbel) … „Es hätte erst gestern sein können“ – Luxor in sechs Etappen (2) weiterlesen

„Diese alten Pharaonen müssen schon phantastische Kerle gewesen sein“ – Luxor in sechs Etappen (1)

1. Das Ziel Simon Doyle sagt es in Agatha Christies Kriminalroman „Tod auf dem Nil“ mit diesen Worten: „Also, ehrlich gesagt, mache ich mir ja nicht viel aus Tempeln und Besichtigungen, aber dies ist wirklich einzigartig! Diese alten Pharaonen müssen schon phantastische Kerle gewesen sein.“ Der Protagonist Simon Doyle ist – Achtung, Spoiler-Alarm – ein … „Diese alten Pharaonen müssen schon phantastische Kerle gewesen sein“ – Luxor in sechs Etappen (1) weiterlesen

Julia Trompeter, das Baby und das Debüt im Kölner Literaturhaus

Das kommt nicht alle Lesungs-Tage vor. Auch nicht im Kölner Literaturhaus. Um 20.12 Uhr schaut Julia Trompeter auf das Display ihres Handys. Derweil beginnt der neben ihr auf dem Podium sitzende Moderator Terry Albrecht, eine Pause anzukündigen. Doch die Autorin unterbricht ihn, gibt Entwarnung und Erläuterung: „Mein kleiner Sohn ist nebenan, und wir wussten nicht, … Julia Trompeter, das Baby und das Debüt im Kölner Literaturhaus weiterlesen

Tana French legt in ihrem Kriminalroman ein Skelett in einem dunklen Garten bei Dublin frei

  Manchmal kann ich es noch immer nicht glauben, dass es Menschen gibt, die meine Bücher kaufen“, sagte Tana French  einmal in einem Interview mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Das ist acht Jahre her, und gerade war ihr  dritter Krimi  „Sterbenskalt“ in deutscher Übersetzung erschienen. Inzwischen  dürfte auch sie    davon überzeugt sein, dass sie zu den Großen … Tana French legt in ihrem Kriminalroman ein Skelett in einem dunklen Garten bei Dublin frei weiterlesen

Julia Trompeter erzählt im wunderbaren „Frühling in Utrecht“ von Fietsen und Liebe

Nach diesem Buch weiß der Leser genau, was er bislang verpasst hat, wenn er noch nie in Utrecht gewesen sein sollte. Und er weiß vor allem, was es für ein Versäumnis gewesen wäre, hätte er Julia Trompeters neuen Roman nach Lektüre der Seite 11 beiseitegelegt. Denn auf dieser Seite findet sich gleich viermal das Wörtchen … Julia Trompeter erzählt im wunderbaren „Frühling in Utrecht“ von Fietsen und Liebe weiterlesen