Abstimmungs-Thriller beim Bachmann-Wettbewerb

„Am Ende wird alles gut“ sagte die Vertreterin von 3sat, die am Sonntag den Preis des Senders an Yannic Han Biao Federer überreichte. Es war die vierte und letzte Auszeichnung, die bei der öffentlich übertragenen Abstimmung im Rahmen der 43. Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt überreicht wurde. Und alles andere, als nun endlich den … Abstimmungs-Thriller beim Bachmann-Wettbewerb weiterlesen

Der Mondfisch trifft den Blaufußtölpel beim „Jungen Buch für die Stadt“

Deutschland muss sich um seinen wissenschaftlichen Nachwuchs keine Sorgen machen. Jedenfalls nicht um den der Biologen. Das ist die schöne Erkenntnis, die bei der Eröffnungs-Matinee zum "Jungen Buch für die Stadt" in der Kölner Stadtbibliothek gewonnen werden konnte. Da stellte Moderator Ralph Caspers die kniffligsten Fragen. Doch das junge Publikum ließ sich nicht aus dem … Der Mondfisch trifft den Blaufußtölpel beim „Jungen Buch für die Stadt“ weiterlesen

Noch mehr letzte Sätze beim Bachmann-Wettbewerb 2019

Die Bedeutung der Enden ist bei den 43. Tagen der deutschsprachigen Literatur, also beim Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, in den Fokus geraten. Plötzlich und unerwartet. Jedenfalls wollte es so die Jury, wie HIER noch einmal nachzulesen ist. Und dort auch finden sich die ersten letzten Sätze der wettstreitenden Autorinnen und Autoren. Vom abschließenden Vorlesetag reichen wir … Noch mehr letzte Sätze beim Bachmann-Wettbewerb 2019 weiterlesen

Die Kunst des letzten Satzes beim Bachmann-Preis in Klagenfurt

Berühmte letzte Sätze vor dem Dahinscheiden – das ist ein Sammlungs-Gebiet für sich. „Mehr Licht“ oder „So musste es ja enden“. Das gilt fürs Leben. Aber nicht so sehr für die Literatur. Da stehen die ersten Sätze im Vordergrund. Weil diese den Ton fürs Ganze vorgegeben. Nun aber Klagenfurt! Der Bachmann-Preis! Der Kölner Autor Yannic … Die Kunst des letzten Satzes beim Bachmann-Preis in Klagenfurt weiterlesen

Straelener Übersetzerpreis 2019 an Olga Radetzkaja und Jan Schönherr

„Das Lesen übersetzter Bücher“ ist für Olga Radetzkaja „die lustvollste Form der Aneignung anderer Kulturen.“ Auch weil es dabei helfe, „dass wir nicht unter uns bleiben.“ Freilich – um überhaupt in Kontakt mit übersetzter Literatur zu kommen, bedarf es Übersetzerinnen und Übersetzer, unter denen Radetzkaja eine herausragende Vertreterin ist. Und es bedarf einer Öffentlichkeit, die … Straelener Übersetzerpreis 2019 an Olga Radetzkaja und Jan Schönherr weiterlesen

Die Unesco-Literaturstadt Utrecht ist das neue Amsterdam

  Ohne eine Vorahnung waren wir nicht. Wer liest, weiß manchmal eben mehr. So steht auch das geschrieben über die Fietsfahrer in Utrecht: „Fahren war sowieso der falsche Ausdruck, sie jagten vielmehr in dichten Pulks durch die Stadt, am liebsten zu zweit oder dritt nebeneinander her und völlig ins Gespräch vertieft.“ Julia Trompeter erzählt dies … Die Unesco-Literaturstadt Utrecht ist das neue Amsterdam weiterlesen

Goethes Welten in der Bonner Bundeskunsthalle

Goethe (1749-1832) geht immer. Nicht nur, um eine Festrede mit einem Zitat oder ein Straßennetz mit einem würdigen Namen aufzuhübschen. Der Klassiker ist auch eine ziemlich sichere Bank, um Publikum anzulocken. So wird die Ausstellung „Goethe - Verwandlung der Welt“ in der Bundeskunsthalle in Bonn kaum über verwaiste Räume klagen müssen. Gut besucht war sie … Goethes Welten in der Bonner Bundeskunsthalle weiterlesen

Verlag Faber & Faber startet sein zweites Leben mit dem Briefwechsel von Christoph Hein und Elmar Faber

Die Beziehung zwischen einem Autor und einem Verleger ist von besonderer Art. Da kreuzen sich persönliche und professionelle Neigungen und Abneigungen, da geht es um Geist und Geld, um Kunst und Betrieb, um das Private und das Öffentliche. Davon zeugen zahlreiche Briefwechsel, Tagebücher, Memoiren oder Autobiografien. Nun kommt ein schmaler, aber aufschlussreicher Band hinzu: „Ich … Verlag Faber & Faber startet sein zweites Leben mit dem Briefwechsel von Christoph Hein und Elmar Faber weiterlesen

Husch Josten erhält Konrad-Adenauer-Literaturpreis – und erzählt Erstaunliches

„Konrad Adenauer hat bei uns in Köln gewohnt.“ teilt Husch Josten mit, als wäre dies keine mittelgroße Sensation. „Er hat bei uns am Tisch gesessen, mit uns gefrühstückt und zu Abend gegessen und manchmal, im Sommer, hat er uns im Garten gezeigt, wie man Boule spielt.“ Das eine oder andere ist mittlerweile schon bekannt über … Husch Josten erhält Konrad-Adenauer-Literaturpreis – und erzählt Erstaunliches weiterlesen

Lioba Werrelmanns frech-famoses Krimi-Debüt mit der Leiche in der Dusche am Prenzlauer Berg

Die Sache hört sich denkbar einfach an. „Ich habe mich hingesetzt und einfach drauflosgeschrieben.“ Vier Wochen Urlaub gingen für den Endspurt drauf, alles andere erledigte Lioba Werrelmann abends und an den Wochenenden. Was umso erstaunlicher ist, wenn man das Ergebnis betrachtet: „Hinterhaus“, der erste Krimi der Kölner Journalistin, ist ein kleines Meisterstück, das nicht nur … Lioba Werrelmanns frech-famoses Krimi-Debüt mit der Leiche in der Dusche am Prenzlauer Berg weiterlesen