Lasst uns einfach wir selber sein: Bernardine Evaristos preisgekrönter Roman „Mädchen, Frau etc.“

Bernardine Evaristos Roman führt hinein in viele Waben in London. Foto: Bücheratlas Amma zittern die Knie. Gleich wird ihr Drama „Die letzte Amazone von Dahomey“ am National Theatre in London Premiere haben, und alle, alle werden kommen. Ihre beiden Liebhaberinnen, mit denen sie gelegentlich das Bett teilt. Roland, dessen Samenspende sie die längst erwachsene Tochter … Lasst uns einfach wir selber sein: Bernardine Evaristos preisgekrönter Roman „Mädchen, Frau etc.“ weiterlesen

Die SWR-Bestenliste für den Februar 2021: Von Julian Barnes bis Thomas Kling

Screenshot: Bücheratlas Die SWR-Bestenliste gehört zu den Listen, die immer wieder Aufmerksamkeit verdienen. Was hier von Kritikerinnen und Kritikern empfohlen wird, kann sich lesen lassen. Die aktuelle Liste für den Februar gefällt uns allerdings auch deshalb sehr gut, weil einige der Titel schon auf dem „Bücheratlas“ besprochen worden sind. Zudem liegen bereits zwei weitere Rezensionen … Die SWR-Bestenliste für den Februar 2021: Von Julian Barnes bis Thomas Kling weiterlesen

Mordfälle in der Weimarer Republik: Thomas Ziebula setzt seine Paul-Stainer-Krimireihe mit „Abels Auferstehung“ fort

Der Erste Weltkrieg - hier ein Bild vom Schlachtfeld in Verdun - hat tiefe Spuren in der Psyche von Paul Stainer hinterlassen. Foto: Bücheratlas Leipzig im März 1920. Die Weimarer Republik steckt noch in den Kinderschuhen. In den Straßen der Stadt betteln zerlumpte Kriegsheimkehrer um ein paar Pfennige für eine warme Suppe oder den nächsten … Mordfälle in der Weimarer Republik: Thomas Ziebula setzt seine Paul-Stainer-Krimireihe mit „Abels Auferstehung“ fort weiterlesen

Fast wie im richtigen Leben: Guy Helmingers Roman „Die Lombardi-Affäre“ über Kunst und Kungelei

Alles hängt mit allem zusammen, meint der Romanheld Georges Husen, der für die zeitgenössische Kunst kämpft. Unser Bild zeigt Ingo Wendts Seifenblasen-Projektor, eine Kunst-Installation im Rahmen der Collumina 2020 in Köln. Kaum minder dicht verwoben ist die Lichtinstallation „Vis-à-vis“ von Detlef Hartung und Georg Trenz, die ebenfalls während der Collumina zu sehen war und hier … Fast wie im richtigen Leben: Guy Helmingers Roman „Die Lombardi-Affäre“ über Kunst und Kungelei weiterlesen

Mord ohne Leiche: Ottessa Moshfeghs subtiles Psychodrama „Der Tod in ihren Händen“

Foto: Bücheratlas Die ersten Zeilen des Romans „Der Tod in ihren Händen“ stehen auf einem Zettel. Beim Spaziergang mit ihrem Hund Charlie entdeckt Vesta Guhl (72) das Blatt Papier auf dem Waldboden. Vier knappe Sätze stehen darauf: „Sie hieß Magda. Niemand wird je erfahren, wer sie ermordet hat. Ich war es nicht. Hier ist ihre … Mord ohne Leiche: Ottessa Moshfeghs subtiles Psychodrama „Der Tod in ihren Händen“ weiterlesen

„Ich wünsche mir, dass irgendwann auf einem Buchrücken mein Name steht“: Monika Helfers packender Familienroman „Vati“

Monika Helfers heimische Fensterbank, deren Arrangement sich stetig verändert. Foto: Bücheratlas Als Monika Helfer ungefähr 18 Jahre alt war, antwortete sie auf die Frage ihres Vaters, welchen Wunsch sie für ihr Leben habe: „Ich wünsche mir, dass irgendwann auf einem Buchrücken mein Name steht.“ Ganz gewiss hatte der Vater - der „Vati“ genannt werden wollte, … „Ich wünsche mir, dass irgendwann auf einem Buchrücken mein Name steht“: Monika Helfers packender Familienroman „Vati“ weiterlesen

Literaturland NRW (8): Heinrich Heine aus Düsseldorf – und nicht etwa aus Schilda, Krähwinkel, Polkwitz, Bockum, Dülken, Göttingen oder Schöppenstädt

Literarische Orte in Nordrhein-Westfalen besuchen wir in lockerer Folge: Schauplätze, Wohnorte, Institutionen. Was bisher geschah, findet sich am Ende des Beitrags. Eingangsbereich des Heinrich-Heine-Instituts in der Bilker Straße in Düsseldorf. Treppauf geht es zu den Räumen der Dauerausstellung. Das Opernglas am Kopf der Seite stammt von Mathilde Heine. Fotos: Bücheratlas Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und … Literaturland NRW (8): Heinrich Heine aus Düsseldorf – und nicht etwa aus Schilda, Krähwinkel, Polkwitz, Bockum, Dülken, Göttingen oder Schöppenstädt weiterlesen

„Der Dämon an meiner Seite“: Peter Fabjan über seinen Bruder Thomas Bernhard

Foto: Bücheratlas Thomas Bernhard (1931-1989) sei ein „Meister im Demütigen“ gewesen, schreibt sein sieben Jahre jüngerer Halbbruder Peter Fabjan. „Im engeren Freundes- und Familienkreis war er besonders verletzlich und abweisend, wechselte schnell zwischen Zuwendung und eisiger Verachtung.“ Außerhalb des vertrauten Kreises „galten Angriff und Provokation als beste Verteidigung“. Der renommierte Schriftsteller sei in Gesellschaft gern … „Der Dämon an meiner Seite“: Peter Fabjan über seinen Bruder Thomas Bernhard weiterlesen

Das Kraut der Unsterblichkeit: Kai Vogelsangs Kulturgeschichte „China und Japan – Zwei Reiche unter einem Himmel“

Eingang zur „Verbotenen Stadt“ in Peking Foto: Bücheratlas Das Kraut der Unsterblichkeit ist eine echte Verlockung. Schon vor über 2000 Jahren schickte der Kaiser von China eine Expedition aus, die unter Leitung eines gewissen Xu Fu auf den Inseln am fernen Horizont nach diesem Kraut suchen sollte. Doch Xu Fu, der 221 vor Christus aufgebrochen … Das Kraut der Unsterblichkeit: Kai Vogelsangs Kulturgeschichte „China und Japan – Zwei Reiche unter einem Himmel“ weiterlesen

„Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette

Foto: Bücheratlas Thomas Bernhard hat das Bild, das sich die Nachkriegswelt von der Schriftstellerin Christine Lavant (1915 - 1973) machte, vom Kopf auf die Füße gestellt. „Die Lavant“ sei keine Vergeistigte gewesen, wie oft behauptet wurde, sondern eine Gescheite und Durchtriebene. „Sie wohnte auf der Betondecke eines Supermarktes an einer Straßenkreuzung in Wolfsberg mit einer … „Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette weiterlesen