Strandwanderung von Hiddensee über Ostende nach Lesbos: Bettina Baltschevs meeresfrische Kulturgeschichte „Am Rande der Glückseligkeit“

Foto: Bücheratlas Es ist immer eine gute Idee, an den Strand zu gehen. Klar, im Winter denkt man nicht sofort daran, am Meeressaum zu flanieren. Dabei hat auch das etwas. Ganz bestimmt. Es muss nicht immer Sommer sein. Dass der Strand ein Fall für jede Jahreszeit ist, für jede Witterung und jede Tageszeit, das macht … Strandwanderung von Hiddensee über Ostende nach Lesbos: Bettina Baltschevs meeresfrische Kulturgeschichte „Am Rande der Glückseligkeit“ weiterlesen

Phänomenales Romandebüt von Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“ über Frauen in Texas, die das Aufbegehren noch lernen müssen

Nicht viel los in der texanischen Provinz - jedenfalls nicht hier und auch nicht in Odessa in den 1970er Jahren, in denen der Roman von Elizabeth Wetmore spielt. Foto: Bücheratlas Gloria Ramírez gehört zu den Mädchen, über die man in Odessa, Texas, noch Jahre später spricht.  Ramírez, das ist doch die Kleine, die zu einem … Phänomenales Romandebüt von Elizabeth Wetmore: „Wir sind dieser Staub“ über Frauen in Texas, die das Aufbegehren noch lernen müssen weiterlesen

Vom Manuskript zum Buch: „Kalmann“-Autor Joachim B. Schmidt spricht an der Kölner Universität über Wege und Umwege

Joachim B. Schmidt antwortet in einem Zoom-Seminar auf die Fragen von Germanistik-Studierenden der Kölner Universität. Screenshot: Bücheratlas Gammelhai und Raufarhöfn, „Forrest Gump und „cultural appropriation“ – das waren nur einige Eckpunkte des Seminars an der Kölner Universität, in dem Joachim B. Schmidt über Leben und Schreiben informierte. Im Jahre 1981 in Graubünden in der Schweiz … Vom Manuskript zum Buch: „Kalmann“-Autor Joachim B. Schmidt spricht an der Kölner Universität über Wege und Umwege weiterlesen

Die SWR-Bestenliste für den Dezember: Emine Sevgi Özdamar steht an der Spitze mit ihrem autobiographischen Roman über Stationen in Istanbul, Paris und Berlin

Es ist mal wieder Zeit, die SWR-Bestenliste ins Bild zu rücken. Sie gehört bekanntlich zu jenen Listen, die immer wieder Aufmerksamkeit verdienen, weil sie Substanz haben. Was hier von Kritikerinnen und Kritikern empfohlen wird, kann sich lesen lassen. Die aktuelle Liste für den Dezember gefällt uns mal wieder besonders gut, weil vier der dort favorisierten … Die SWR-Bestenliste für den Dezember: Emine Sevgi Özdamar steht an der Spitze mit ihrem autobiographischen Roman über Stationen in Istanbul, Paris und Berlin weiterlesen

Der Kühlschrank des Toreros: José F. A. Oliver, neuer Träger des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln, über Dichtung und Doppelpunkt

José F. A. Oliver mit Moderatorin Beate Tröger in der Zentralbibliothek. Foto: Bücheratlas Der Stier war schuld. An ihm lag es, dass Hausach Heimat wurde. In der Gemeinde im Kinzigtal, irgendwo zwischen Stuttgart und Freiburg gelegen, lebt José F. A. Oliver (60), dem an diesem Freitag der Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln verliehen wird. Unmittelbar vor … Der Kühlschrank des Toreros: José F. A. Oliver, neuer Träger des Heinrich-Böll-Preises der Stadt Köln, über Dichtung und Doppelpunkt weiterlesen

Literatur im Schaufenster: „Take away“, die neue Reihe im Literaturhaus Köln, mit herrlichen Geständnissen zu Stadtlust und Stadtfrust

Das ist die Tonprobe mit Jan Brandt (links) und Tilman Strasser im Schaufenster von Arabella Braut- und Abendmoden. Das Foto von der Veranstaltung selbst gibt es weiter unten. Foto: Bücheratlas Das Literaturhaus Köln stellt die Literatur ins Schaufenster. Gleich an drei Tagen im November gab es Gespräche und Lesungen „im Stadtraum über den Stadtraum“. Da … Literatur im Schaufenster: „Take away“, die neue Reihe im Literaturhaus Köln, mit herrlichen Geständnissen zu Stadtlust und Stadtfrust weiterlesen

Karikaturen eines Zwangsarbeiters sind ein außergewöhnliches Zeitdokument: NS-Dokumentationszentrum in Köln würdigt Philibert Charrin

Philibert Charrin mit einem Doppelporträt als Dreijähriger und als Dreiundzwanzigjähriger: "So wird man älter...". Foto: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Ich hätte gern einen Stift von dem Kaliber“, sagt der Arbeiter und zeigt dabei auf eine nahezu mannshohe Schaufel. Dieser Wunsch ist dem verkappten Künstler gewiss nicht erfüllt worden. Doch auch ein noch so kleiner Stift … Karikaturen eines Zwangsarbeiters sind ein außergewöhnliches Zeitdokument: NS-Dokumentationszentrum in Köln würdigt Philibert Charrin weiterlesen

Crime Cologne Award 2021: Joachim B. Schmidt gewinnt den Krimipreis mit seinem fabelhaften Roman „Kalmann“

Joachim B. Schmidt siegt mit „Kalmann“. Foto: Eva Schram/ © Diogenes Verlag   Es ist vollbracht. Stapelweise Bücher gelesen, hitzig darüber diskutiert. Sich schließlich auf eine Shortlist mit sechs Titeln geeinigt Und endlich den Sieger gekürt. Der Träger des Crime Cologne Award 2021 ist – Tusch und Fanfarenklang – Joachim B. Schmidts fabelhafter Roman „Kalmann“, … Crime Cologne Award 2021: Joachim B. Schmidt gewinnt den Krimipreis mit seinem fabelhaften Roman „Kalmann“ weiterlesen

Mit Kent Haruf in der amerikanischen Provinz: „Ein Sohn der Stadt“ handelt vom tiefen Fall des Strahlemannes Jack Burdette

Sieh aus wie Holt in Colorado. Aber das gibt es ja nur in den Romanen von Kent Haruf. Foto: Bücheratlas Jack Burdettte ist ein Stinkstiefel von Kindheit an. Zu laut, zu herrisch, zu selbstverliebt. Zu verwöhnt von einem überforderten Elternpaar. Seine Lehrer fürchten den renitenten Schüler, der kommt und geht, wann es ihm passt. Seine … Mit Kent Haruf in der amerikanischen Provinz: „Ein Sohn der Stadt“ handelt vom tiefen Fall des Strahlemannes Jack Burdette weiterlesen

Die Pest, der Katholizismus und die „kleine Eiszeit“: Gérald Chaix erzählt die Geschichte der Stadt Köln im 16. Jahrhundert

Der Lettner in St. Maria im Kapitol markiert den Beginn der Renaissance in Köln. Foto: Bücheratlas Wenn von Klimawandel, Migration und Epidemie die Rede ist – dann denkt man nicht sofort an das 16. Jahrhundert. Gleichwohl handelt davon der fünfte Band der groß angelegten und stetig wachsenden „Geschichte der Stadt Köln“. Nehmen wir nur die … Die Pest, der Katholizismus und die „kleine Eiszeit“: Gérald Chaix erzählt die Geschichte der Stadt Köln im 16. Jahrhundert weiterlesen

Erst nach dem Tod lernt man sich wirklich kennen: Angelika Klüssendorfs lebenskluger Roman „Vierunddreißigster September“

Der Fall der Mauer spielt keine unerhebliche Rolle für die Menschen in dem Dorf, das Angelika Klüssendorf in ihrem Roman schildert. Foto: Bücheratlas Walter ist tot. In der Silvesternacht hat ihm seine Frau den Schädel eingeschlagen. „Sie hätte das Gewehr nehmen können, entschied sich aber für die Axt. Hilde ließ sie auf seinen Kopf niedersausen, … Erst nach dem Tod lernt man sich wirklich kennen: Angelika Klüssendorfs lebenskluger Roman „Vierunddreißigster September“ weiterlesen

„Die haben alle eine Knall“: Klaus Pohls famoser Roman „Sein oder Nichtsein“ über Peter Zadeks Hamlet-Inszenierung 1999

„Sein oder Nichtsein“ ist ganz großes Theater. Foto: Bücheratlas Die Schauspieler, die ich mag, haben alle einen Knall“, sagt Peter Zadek im Jahre 1999. Da probt der große Theaterregisseur noch einmal den „Hamlet“, über 20 Jahre nach seiner legendären Bochumer Inszenierung. In Straßburg hat er für die Koproduktion mit den Wiener Festwochen ein Dreamteam gewonnen, … „Die haben alle eine Knall“: Klaus Pohls famoser Roman „Sein oder Nichtsein“ über Peter Zadeks Hamlet-Inszenierung 1999 weiterlesen

Auf dem Weg in den Dritten Weltkrieg: Bestsellerautor Ken Follett über seinen neuen Thriller „Never – Die letzte Entscheidung“, der am Dienstag erscheint

Ken Follett bei der per Zoom abgehaltenen Pressekonferenz zu seinem neuen Thriller „Never – Die letzte Entscheidung“. Screenshot: Bücheratlas Ken Follett schreibt im Vorwort zu seinem neuen Thriller „Never – Die letzte Entscheidung“: „Bei meinen Recherchen für ‚Sturz der Titanen‘ stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass niemand den Ersten Weltkrieg gewollt hatte.“ Die europäischen … Auf dem Weg in den Dritten Weltkrieg: Bestsellerautor Ken Follett über seinen neuen Thriller „Never – Die letzte Entscheidung“, der am Dienstag erscheint weiterlesen

Der Nazi-Schatten, die Hauskonzerte und die Schläge des Vaters: „Hast du uns endlich gefunden“ ist das autobiographische Romandebüt des Schauspielers Edgar Selge

Klassische Musik ist ein zentrales Element im Leben der Familie Selge. Das hier abgebildete Saiteninstrument stammt aus der Beethoven-Ausstellung, die im vergangenen Jahr in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen war. Es handelt sich um eine Leihgabe aus der Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien. Foto: Bücheratlas Was für ein Debüt mit über 70 Jahren! … Der Nazi-Schatten, die Hauskonzerte und die Schläge des Vaters: „Hast du uns endlich gefunden“ ist das autobiographische Romandebüt des Schauspielers Edgar Selge weiterlesen

Literarische Spitzenpreise in London und Paris: Booker Prize und Prix Goncourt verliehen

Der Moment des Glücks: Damon Galgut dankt für den Booker Prize 2021. Das ist ein Screenshot von der Live-Übertragung der BBC. Screenshot: Bücheratlas Damon Galgut erhält für seinen Roman „The Promise“ den diesjährigen Booker Prize, die höchste literarische Auszeichnung in Großbritannien. Der Roman handelt von einer weißen Familie zu Zeiten der verschwindenden Apartheid in Südafrika. … Literarische Spitzenpreise in London und Paris: Booker Prize und Prix Goncourt verliehen weiterlesen

Ilse Aichinger, die Eisberge und das Rettungsboot: Literarische Reaktionen auf „Fundstücke“ aus dem Nachlass der Schriftstellerin erscheinen im Wunderhorn-Verlag

Blick von der Hochsee auf den Wannsee: Im Literarischen Colloquium Berlin sind derzeit die „Fundstücke“ aus dem Nachlass von Ilse Aichinger ausgestellt, auf die Autorinnen und Autoren in dem Band aus dem Wunderhorn-Verlag reagieren. Foto: Bücheratlas Was Ilse Aichinger (1921-2016) ein Leben lang an der Seefahrt reizte? Diese Frage hat sich die österreichische Schriftstellerin einmal … Ilse Aichinger, die Eisberge und das Rettungsboot: Literarische Reaktionen auf „Fundstücke“ aus dem Nachlass der Schriftstellerin erscheinen im Wunderhorn-Verlag weiterlesen

„Erstaunen“ steht auf der Shortlist zum Booker Prize, der morgen verliehen wird: Richard Powers über ein ganz besonderes Vater-Sohn-Verhältnis und den Schutz der Natur

Naturschutz kennt viele Erscheinungsformen. Foto: Bücheratlas Im Londoner BBC Radio Theatre wird am 3. November 2021 der diesjährige Booker Prize vergeben, die wichtigste Auszeichnung für englischsprachige Autorinnen und Autoren. Einer der sechs Glücklichen, die es auf die Shortlist geschafft haben, ist Richard Powers mit seinem in diesem Jahr erschienenen Roman „Bewilderment“ (dt. „Erstaunen“). Vor zwei … „Erstaunen“ steht auf der Shortlist zum Booker Prize, der morgen verliehen wird: Richard Powers über ein ganz besonderes Vater-Sohn-Verhältnis und den Schutz der Natur weiterlesen

Auf hoher See mit Ilse Aichinger: Ausstellung im Literarischen Colloquium in Berlin über die österreichische Schriftstellerin, die vor 100 Jahren geboren wurde

Das Literarische Colloquium am Berliner Wannsee präsentiert eine kleine Schau zur Erinnerung an Ilse Aichinger. Foto: Bücheratlas Ein Matrosenanzug gehörte zur Schuluniform der Ilse Aichinger (1921-2016) im Wien der 1930er Jahre. Das prägte sie ein Leben lang. Nicht nur schien ihr „das Verschwinden in dem schweren schönen Mantel leichter möglich“ zu sein als anderswo. Auch … Auf hoher See mit Ilse Aichinger: Ausstellung im Literarischen Colloquium in Berlin über die österreichische Schriftstellerin, die vor 100 Jahren geboren wurde weiterlesen

Der Flug zum zweiten Ich: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt, ist ein furioses Feuerwerk

Foto: Bücheratlas Dass ein französischer Roman in Deutschland sowohl beim Publikum als auch in der Presse bestens ankommt, ist nicht so oft der Fall. Auch nicht, wenn er mit dem „Prix Goncourt“ ausgezeichnet worden ist. Aber nun ist es passiert: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier hat zuletzt sogar einen Spitzenplatz auf der Bestsellerliste besetzt … Der Flug zum zweiten Ich: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt, ist ein furioses Feuerwerk weiterlesen

Mathilde im französisch besetzten Marokko: „Das Land der Anderen“ von Leïla Slimani erzählt vom Kampf um Freiheit und Selbstverwirklichung

Marokkanische Straßenszene im vergangenen Jahrhundert Foto: Bücheratlas In Frankreich gehört die französisch-marokkanische Autorin Leïla Slimani zu den wichtigsten literarischen Stimmen des Landes. Inzwischen sind fünf ihrer Bücher auch ins Deutsche übersetzt. Kürzlich erst machte sie mit ihrer Eröffnungsrede zum 21. Internationalen Literaturfestival in Berlin auf sich aufmerksam, als sie riet, „dieser Mode der Cancel Culture“ … Mathilde im französisch besetzten Marokko: „Das Land der Anderen“ von Leïla Slimani erzählt vom Kampf um Freiheit und Selbstverwirklichung weiterlesen