„Cinema“ macht aus dem Kino ein Gedicht

Eine Hommage an das Kino ist die Lyrikanthologie „Cinema“, die Dincer Gücyeter und Wolfgang Schiffer im Elif-Verlag präsentieren. Die Herausgeber haben Autorinnen und Autoren der Jahrgänge 1946 bis 1992 eingeladen, sich zu ihren Kino-Erfahrungen in Versen zu äußern. Eingereicht wurden zumal unveröffentlichte Texte, die sich auch mit Kinosälen, Kinogrößen und Kinokrisen befassen. Doch im Zentrum … „Cinema“ macht aus dem Kino ein Gedicht weiterlesen

Die Gedichte des Isländers Sigurdur Pálsson

Das Wort „sólskin“  kommt einige Mal vor in den Gedichten des Isländers Sigurdur Pálsson. Das klingt auch in der deutschen Übersetzung positiv: „Sonnenschein“. Als Pálsson die Texte für den Band „Gedichte erinnern eine Stimme“ zu Papier brachte, wusste er wohl um den nahenden Tod. Dennoch sind seine Verse alles andere als bittere Klagen über die … Die Gedichte des Isländers Sigurdur Pálsson weiterlesen

Hakan Tezkans dunkel leuchtendes Debüt: „Den Kern schluckt man nicht“

Der Großvater liegt im Sterben, der Großvater stirbt, der Großvater ist gestorben – so ließen sich die drei Kapitel des schmalen Romans „Den Kern schluckt man nicht“ von Hakan Tezkan überschreiben. Doch diese Titel geben nur vage den Rahmen an, in dem der Autor seine Miniaturen platziert. "M" heißt der Jugendliche, aus dessen Perspektive diese … Hakan Tezkans dunkel leuchtendes Debüt: „Den Kern schluckt man nicht“ weiterlesen

Özlem Özgül Dündars Roman „Und ich brenne“ über den Brandanschlag von Solingen

  Die Schreckensnacht von Solingen hat sich in Özlem Özgül Dündars Erinnerung fest eingeschrieben. Sie selbst stand 1993 vor dem abgebrannten Haus, als sie zehn Jahre alt war, und hörte, wie die Erwachsenen über den rechtsextremistischen Brandanschlag sprachen, bei dem fünf Menschen türkischer Herkunft ums Leben gekommen  waren. Von dieser Mordtat handelt auch ihr Roman-Projekt … Özlem Özgül Dündars Roman „Und ich brenne“ über den Brandanschlag von Solingen weiterlesen