Spätsommer in Köln: Marcel Beyers Lesung beim Lyrikfestival „Satelliten“

Marcel Beyer vor seinem Auftritt in der Kölner Abendsonne Foto: Bücheratlas Die lyrischen Spiele sind eröffnet! Zum Auftakt des Kölner Festivals „Satelliten“ gab es am Freitag im Garten des Orangerie-Theaters Lesungen von Thorsten Krämer (aus „Schwankungen der Füllhöhe“), Anja Utler (aus „kommen sehen. Lobgesang“) und Marcel Beyer (aus „Dämonenräumdienst“). Dabei wurde der jeweilige Vortrag auf … Spätsommer in Köln: Marcel Beyers Lesung beim Lyrikfestival „Satelliten“ weiterlesen

Die Dämonen sind unter uns: Marcel Beyer stellt neuen Gedichtband beim Kölner Lyrikfestival „Satelliten“ vor

Das Orangerie-Theater an der Kölner Volksgartenstraße ist an zwei Tagen Stand- und Spielort des Lyrikfestivals „Satelliten“. Foto: Bücheratlas Dämonen können sehr unterhaltsam sein. Gut, solange man von ihnen heimgesucht wird, ist ihre Anwesenheit kein Genuss. Aber sobald sie aus der Distanz betrachtet werden können, sieht die Sache anders aus. Diese Erfahrung bestätigt Marcel Beyer in … Die Dämonen sind unter uns: Marcel Beyer stellt neuen Gedichtband beim Kölner Lyrikfestival „Satelliten“ vor weiterlesen

Ken Follett lässt grüßen: Vorstellung seines neuen Historienromans „Kingsbridge“ im Lübbe-Verlag

Ken Follett im Video während der Buchpräsentation im Bastei-Lübbe-Verlag in Köln-Mülheim Foto: Bücheratlas „Sie werden zum Schluss nicht enttäuscht sein“, verspricht der Autor. Gewinnend lächelt Ken Follett von der Leinwand ins Publikum, das Haar schlohweiß, das Gesicht ein wenig ausgezehrt. Drei Jahre habe er an seinem neuen Werk gearbeitet. „Drei Jahre – in dieser Zeit … Ken Follett lässt grüßen: Vorstellung seines neuen Historienromans „Kingsbridge“ im Lübbe-Verlag weiterlesen

Unglaublich, aber wahr: David Grossmans Roman „Was Nina wusste“ lässt niemanden unbewegt zurück

Blick zurück und nach vorn - darum geht es in David Grossmans Roman. Foto Bücheratlas Vera muss sich innerhalb von Sekunden entscheiden. Ein Ja oder Nein, das mehr als ein Leben bestimmen wird. Gerade hat sie erfahren, dass sich ihr Ehemann Milos im Gefängnis umgebracht hat, da soll sie dem jugoslawischen Geheimdienst erklären, dass Milos … Unglaublich, aber wahr: David Grossmans Roman „Was Nina wusste“ lässt niemanden unbewegt zurück weiterlesen

Mario Vargas Llosas fundamentale Kritik an Donald Trump: Die USA sind auf dem Weg „in ein Entwicklungsland“

Literatur-Nobelpreisträger Mario Vargas Llosa auf dem Internationalen Literaturfestival in Berlin - hier in der Nachmittags-Session Screenshot: Bücheratlas Die Vereinigten Staaten von Amerika, meint Mario Vargas Llosa (84), sind auf dem Weg „in ein Entwicklungsland“. Der Literaturnobelpreisträger, der selbst einmal um die Präsidentschaft in Peru gekämpft hat, sagte am Donnerstagabend auf dem Internationalen Literaturfestival in Berlin: … Mario Vargas Llosas fundamentale Kritik an Donald Trump: Die USA sind auf dem Weg „in ein Entwicklungsland“ weiterlesen

Lüge, Wahrheit, Überfall: „Der Halbbart“ ist ein funkensprühender Roman von Charles Lewinsky

Foto: Bücheratlas „Wenn man einmal ins Erzählen kommt, fällt einem immer noch mehr ein, dagegen kann man nichts machen.“ Das glauben wir dem Sebi aufs Wort. Denn als Ich-Erzähler in Charles Lewinskys Roman „Der Halbbart“, nominiert für den Deutschen Buchpreis, serviert er uns eine Geschichte nach der anderen. Was wir da alles erfahren, fügt sich … Lüge, Wahrheit, Überfall: „Der Halbbart“ ist ein funkensprühender Roman von Charles Lewinsky weiterlesen

Als der Erste Weltkrieg wütete: „Schatten der Welt“ von Andreas Izquierdo

Zeit und Zeichen in Riga Foto: Bücheratlas Thorn in Westpreußen im Jahr 1910. Hier scheint das Leben stehengeblieben zu sein, erst recht, wenn man der Sohn eines verwitweten jüdischen Schneiders ist. Der 13-jährige Carl lebt mit seinem Vater in einer Hinterhofwerkstatt. Kaum reicht der karge Lohn zum Leben, den der alte Friedländer für seine Schneiderkünste … Als der Erste Weltkrieg wütete: „Schatten der Welt“ von Andreas Izquierdo weiterlesen

Gespenster sind für alle da: Die famose Comic-Anthologie „Spring“ präsentiert neue Ansichten von alten Bekannten

Doris Freigofas erzählt die Geschichte „My Big Five Ghosts“. Sämtliche Bilder für diesen Beitrag entnehmen wir dem „Spring“-Magazin. Manche meinen ja, dass wir in besonders gespenstischen Zeiten leben. Da wird dann auf Immer-noch-Corona und Immer-noch-Trump verwiesen. Aber tatsächlich finden Gespenster seit Adam und Eva jede Menge Gelegenheiten, ihr Unwesen zu treiben. Nicht nur als Schlange. … Gespenster sind für alle da: Die famose Comic-Anthologie „Spring“ präsentiert neue Ansichten von alten Bekannten weiterlesen

Bruder und Schwester allein in der Bucht: Michael Crummeys archaisch-poetischer Neufundland-Roman „Die Unschuldigen“

„Der Mensch muss ertragen, was er nicht ändern kann.“ sagt Ada Best. Das Mädchen hat diese Lebensweisheit von seinen Eltern aufgeschnappt und mehr als einmal Grund, sie auszusprechen. Denn was Ada und ihr zwei Jahre älterer Bruder Evered Anfang des 19. Jahrhunderts in einer isolierten Bucht in Neufundland zu ertragen haben, ist hart, sehr hart. … Bruder und Schwester allein in der Bucht: Michael Crummeys archaisch-poetischer Neufundland-Roman „Die Unschuldigen“ weiterlesen

Zweimal die Farbe Grün: Pariser Spaziergänge von Murielle Rousseau und Ingeborg Drews

„Die Gärten von Paris“ Von Pariser Spaziergängen zu lesen, mutet in unserer pandemischen Gegenwart eigentümlich an. Umso mehr ist dies der Fall, wenn dieses Flanieren so entspannt praktiziert wird wie in Murielle Rousseaus „Die Gärten von Paris“. Darin schlendert sie von einer Grünfläche zur nächsten, von den Champs-Elysées zur Place des Voges, vom Weinberg in … Zweimal die Farbe Grün: Pariser Spaziergänge von Murielle Rousseau und Ingeborg Drews weiterlesen