Martin Böttcher, 1927 – 2019

Der Schauspieler Pierre Brice schrieb einmal in einem Brief, den er in seiner Autobiografie veröffentlicht hat, an die Produzentin Regina Ziegler: „Auf keinen, gar keinen Fall die Musik von Martin Böttcher aufgeben. Das wäre ein fataler Fehler.“ Winnetou wusste, dass der Soundtrack des Komponisten  einen enormen Anteil am Erfolg der Karl-May-Verfilmungen hatte. 50 Prozent? Mehr? … Martin Böttcher, 1927 – 2019 weiterlesen

Mit Eva Almstädt auf der Spur ihrer Kriminalfälle in Lübeck

„Hier hat Pia einmal gewohnt.“  Eva Almstädt  weist  in einen schmalen Gang.  Kleine Häuser schmiegen sich eng aneinander. Davor stehen Blumenkübel mit zerrupften  Geranien,  übriggeblieben vom vergangenen Sommer. Ein  altes  Fahrrad lehnt an der Wand. Es riecht nach frischem Mörtel und Beton. Diese Gänge und Höfe in Lübeck, mehr als  90 an der Zahl,  stammen … Mit Eva Almstädt auf der Spur ihrer Kriminalfälle in Lübeck weiterlesen

„Deine kalten Hände“ ist ein faszinierend bizarrer Künstlerroman der Koreanerin Han Kang

Die Schriftstellerin H. hat Post bekommen. In ihrer Einzimmerwohnung im koreanischen Gwangju hält sie das Manuskript eines Mannes in Händen, das sie zunächst nicht aufschlagen will - und dann doch in einer Nacht durchliest. Was der Bildhauer Jang Unhyong vor seinem plötzlichen Verschwinden zu Papier gebracht hat, ist eine kühl beeindruckende Geschichte von Verletzung und … „Deine kalten Hände“ ist ein faszinierend bizarrer Künstlerroman der Koreanerin Han Kang weiterlesen

Wellershoff-Stipendien 2019 an Bleier und Schneider

Ulrike Anna Bleier und Bastian Schneider erhalten die Dieter-Wellershoff-Stipendien für das Jahr 2019. Das gaben die Stadt Köln und das Literaturhaus Köln am Dienstag bekannt. Ulrike Anna Bleier, 1968 in Regensburg geboren, veröffentlichte 2016 ihren Debütroman „Schwimmerbecken“, auf den im vergangenen Jahr der Roman „Bushaltestelle“ folgte. Über ihr neues Romanprojekt „Spukhafte Fernwirkung“ sagt die Jury: … Wellershoff-Stipendien 2019 an Bleier und Schneider weiterlesen

Der vergöttlichte Hofdichter im Museum für Ostasiatische Kunst

Auf der Buchspur lässt sich wunderbar wandeln. Da gelangt man auch ins Museum für Ostasiatische Kunst in Köln, das derzeit mit einer Ausstellung daran erinnert, dass es seit 40 Jahren am Aachener Weiher residiert. Das Museum selbst wurde schon 1909 gegründet, also vor 110 Jahren. Und der Neubau nach Plänen des Architekten Kunio Maekwa wurde … Der vergöttlichte Hofdichter im Museum für Ostasiatische Kunst weiterlesen

Brechts „Galilei“ mit fabelhafter Wertsteigerung auf der Art Cologne

Wer gelegentlich den Eindruck hat, er müsste sich mal von ein paar Büchern trennen, um Platz für neue zu schaffen, sollte sich dies mehrmals überlegen. Aus Prinzip. Aus Sentimentalität. Aus Solidarität mit den langjährigen Begleitern. Auch weiß man nicht, wann man ausgerechnet dieses eine Buch dann doch noch einmal aufschlagen wird. Und für alle, denen … Brechts „Galilei“ mit fabelhafter Wertsteigerung auf der Art Cologne weiterlesen

Harry Potters Studio-Tour führt nun auch zur Zaubererbank Gringotts

  Kurz vor der Winkelgasse wartet  das Grauen. Zerborstene  Säulen,  umgestürzte Schreibpulte. Die  Luft ist schwer  von Staub. Und dann  hört man es. Dieses  Zischen  und Schnauben.  Ein  Schatten löst sich aus der Dunkelheit, und plötzlich   steht er zwischen den Trümmern, ein Drache mit aschgrauer Haut und  spitzen Zähnen. Reißt  röhrend   sein großes Maul auf    … Harry Potters Studio-Tour führt nun auch zur Zaubererbank Gringotts weiterlesen

Mustafa Khalifas Roman „Das Schneckenhaus“ erzählt vom Überleben in der Folterhölle

Ein Tagebuch aus der Hölle –  das ist „Das Schneckenhaus“ von Mustafa Khalifa. Dass es sich hierbei um einen Roman handelt, muss mit Nachdruck betont werden. Denn der Leser ist geneigt, hier einen autobiographischen Text zu vermuten. Was schlicht daran liegt, dass der Autor den Folterterror in einem syrischen Gefängnis der 80er Jahre mit solch … Mustafa Khalifas Roman „Das Schneckenhaus“ erzählt vom Überleben in der Folterhölle weiterlesen

Katja Bohnet schickt ihre Ermittler in die Schusslinie der Reichen und Mächtigen von Moskau

Seine  Rückkehr nach Russland steht unter keinem  guten Stern.  Während LKA-Mann  Viktor Saiwez  auf dem Moskauer Flughafen auf sein Gepäck wartet, wird neben ihm  ein Mann erschossen.   Wiatscheslaw Maximow war ein regimekritischer Schriftsteller, der Mord an ihm gleicht einer Hinrichtung. Schnell gerät Saiwez unter Verdacht, in das blutige  Geschehen verwickelt  zu sein. Allein das Eingreifen … Katja Bohnet schickt ihre Ermittler in die Schusslinie der Reichen und Mächtigen von Moskau weiterlesen