Die SWR-Bestenliste für den Januar: Von Familienmissverhältnissen über den Nobelpreisträger bis zu Kafkas Zeichnungen

Im Südwesten Deutschlands ist das neue Jahr schon angebrochen: Die SWR-Bestenliste für den Januar 2022 liegt vor. Sie gehört bekanntlich zu jenen Listen, die immer wieder Aufmerksamkeit verdienen, weil sie Substanz haben. Was hier von Kritikerinnen und Kritikern empfohlen wird, kann sich lesen lassen. Auf der neuen Liste stehen diesmal fünf Titel, mit denen wir … Die SWR-Bestenliste für den Januar: Von Familienmissverhältnissen über den Nobelpreisträger bis zu Kafkas Zeichnungen weiterlesen

Noch mehr Spitzentitel 2021: Empfehlungen von anrührend bis aufregend – Zweiter Teil

Himmlisch ist der Anblick der Kuppel von Sankt Mariä Himmelfahrt im Benediktinerkloster Ettal. Ähnlich hell, bunt und vielgestaltig, wenngleich nicht gar so heilig, geht es in den Romanen zu, die wir heute vorstellen. Foto: Bücheratlas Da fehlt immer noch ein Geschenk für Weihnachten? Oder womöglich ein ultimativer Lektüre-Tipp für die ach-so-stillen Tage in der soundsovielten … Noch mehr Spitzentitel 2021: Empfehlungen von anrührend bis aufregend – Zweiter Teil weiterlesen

Unsere Spitzentitel 2021: Empfehlungen von turbulent bis melancholisch – Erster Teil

Dieser Lorbeerkranz wurde anlässlich der Schillerfeier im Jahre 1905 in Speyer aus Messing gefertigt. Ausgestellt wird er in Friedrich Schillers Geburtshaus in Marbach am Neckar. Die kleine, aber feine Präsentation in dem Haus ist einen Besuch wert. Wie wir darauf kommen? Jetzt werden auf dem Bücheratlas ein paar Lorbeerkränze vergeben. Foto: Bücheratlas Da fehlt noch … Unsere Spitzentitel 2021: Empfehlungen von turbulent bis melancholisch – Erster Teil weiterlesen

Der Nazi-Schatten, die Hauskonzerte und die Schläge des Vaters: „Hast du uns endlich gefunden“ ist das autobiographische Romandebüt des Schauspielers Edgar Selge

Klassische Musik ist ein zentrales Element im Leben der Familie Selge. Das hier abgebildete Saiteninstrument stammt aus der Beethoven-Ausstellung, die im vergangenen Jahr in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen war. Es handelt sich um eine Leihgabe aus der Sammlung alter Musikinstrumente im Kunsthistorischen Museum Wien. Foto: Bücheratlas Was für ein Debüt mit über 70 Jahren! … Der Nazi-Schatten, die Hauskonzerte und die Schläge des Vaters: „Hast du uns endlich gefunden“ ist das autobiographische Romandebüt des Schauspielers Edgar Selge weiterlesen

Der Flug zum zweiten Ich: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt, ist ein furioses Feuerwerk

Foto: Bücheratlas Dass ein französischer Roman in Deutschland sowohl beim Publikum als auch in der Presse bestens ankommt, ist nicht so oft der Fall. Auch nicht, wenn er mit dem „Prix Goncourt“ ausgezeichnet worden ist. Aber nun ist es passiert: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier hat zuletzt sogar einen Spitzenplatz auf der Bestsellerliste besetzt … Der Flug zum zweiten Ich: „Die Anomalie“ von Hervé Le Tellier, ausgezeichnet mit dem Prix Goncourt, ist ein furioses Feuerwerk weiterlesen

Mit dem Zeug zum Kultkrimi: Sven Stricker lässt „Sörensen am Ende der Welt“ ermitteln

Nordfriesland ist das Revier, in dem Sörensen unterwegs ist: ziemlich feucht, ziemlich windig, überhaupt ziemlich viel Wetter dort. Foto: Bücheratlas Zugegeben, Sörensen war mir durchgeflutscht. Erst der dritte Band von Sven Strickers wunderbarer Reihe – „Sörensen am Ende der Welt“ – erregte meine Aufmerksamkeit. Spätestens beim zweiten Kapitel hatte er mich dann: Sörensen, der Kommissar … Mit dem Zeug zum Kultkrimi: Sven Stricker lässt „Sörensen am Ende der Welt“ ermitteln weiterlesen

Gehen, sehen, stehenbleiben: Bilderspaziergang über die Frankfurter Buchmesse 2021

„Blaue Frau“ auf „Blauem Sofa“ Antje Rávik Strubel, die für ihren Roman „Blaue Frau“ aus dem S. Fischer Verlag den Deutschen Buchpreis 2021 erhalten hat, ist auf der Frankfurter Buchmesse selbstverständlich besonders gefragt. Hier ist sie zu Gast auf dem „Blauen Sofa“ von Bertelsmann, ZDF, Deutschlandfunk Kultur und 3sat. Was unschwer zu erspähen ist, gilt … Gehen, sehen, stehenbleiben: Bilderspaziergang über die Frankfurter Buchmesse 2021 weiterlesen

Natalja Iwanowa ermittelt in St. Petersburg: „Tod in weißen Nächten“ ist das hervorragende Krimidebüt von G. D. Abson

Eine der schönen Seiten von St. Petersburg - die allerdings in G. D. Absons Krimidebüt keine prominente Rolle spielen. Foto: Bücheratlas Die Vornamen des Autors verbergen sich hinter dem Kürzel „G. D.“. Mister Abson, laut Klappentext  aufgewachsen auf Militärbasen in Deutschland und studierter Politologe, traut sich offensichtlich nicht so recht aus der Deckung. Nötig hätte … Natalja Iwanowa ermittelt in St. Petersburg: „Tod in weißen Nächten“ ist das hervorragende Krimidebüt von G. D. Abson weiterlesen

Pocken in der Eifel: Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“ erzählt ein Virus-Drama aus dem Jahre 1962

Materielle Spuren des Nationalsozialismus sind noch heute in der Eifel zu besichtigen. Über die Panzersperren hinweg geht der Blick auf Lammersdorf, wo sich 1962 die Pocken-Epidemie zugetragen hat, von der im Roman „Monschau“ die Rede ist. Foto: Bücheratlas Aerosole, Infizierte, Quarantäne – kommt einem das irgendwie bekannt vor? In Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“ sind diese … Pocken in der Eifel: Steffen Kopetzkys Roman „Monschau“ erzählt ein Virus-Drama aus dem Jahre 1962 weiterlesen

Ada ist 22 Jahre alt und ohne Peilung: „Aufregende Zeiten“ ist das schnoddrig-aufregende Erzähldebüt von Noise Dolan

Flaniermeile in Hongkong Foto: Bücheratlas Es hätte jede andere Stadt sein können. Doch Ada verschlägt es nach Hongkong. „In Dublin war ich traurig gewesen, beschloss, dass daran Dublin schuld war, und dachte, Hongkong würde helfen.“ Ein Trugschluss, wie sich schnell herausstellt. Die Mitbewohnerinnen in der Airbnb-Wohnung gehen ihr auf die Nerven, ihr Job an der … Ada ist 22 Jahre alt und ohne Peilung: „Aufregende Zeiten“ ist das schnoddrig-aufregende Erzähldebüt von Noise Dolan weiterlesen

„Ras doch nicht so, Jahr, tu langsam!“: Martin Walsers „Sprachlaub“ über Leben und Vergänglichkeit

Martin Walser Foto: Bücheratlas Darauf läuft am Ende alles hinaus. Auf dieses eine Tätigkeitswort. Auch in Martin Walsers jüngstem, wir-wissen-nicht-genau-wievieltem Werk. Ein simples, ein goldenes Tätigkeitswort: „leben“. Zur besseren Sichtbarkeit ist es kursiv gesetzt. Und das kommt so: „Stich mich nicht in die Hüfte, Freund, / zapf mich nicht an, ich wehre mich / nicht, … „Ras doch nicht so, Jahr, tu langsam!“: Martin Walsers „Sprachlaub“ über Leben und Vergänglichkeit weiterlesen

„Ich pflege Menschen zu kaufen“: Martin Mosebachs erstaunlicher Roman „Krass“

Ralph Krass trinkt in der Regel nur Exquisites, aber am Ende darf es in Ägypten auch schon mal was Schlichteres sein. Die Abbildung auf dem Buch-Cover, von dem es am Kopf der Seite einen Ausschnitt gibt, stammt von Nikolaus Heidelbach. Foto: Bücheratlas Was hätten Alexander oder Napoléon an meiner Stelle gemacht?“ Diese Frage stellt sich … „Ich pflege Menschen zu kaufen“: Martin Mosebachs erstaunlicher Roman „Krass“ weiterlesen

Als die Nazis näherkamen: Olivia Mannings autobiographischer Romanzyklus beginnt mit „Der größte Reichtum“

Die britische Community in Bukarest trifft sich allabendlich in den Bars und Restaurants der überfüllten Stadt. Foto: Bücheratlas Der Zeitpunkt für den Start in ein gemeinsames Leben ist denkbar schlecht gewählt. Am 1. September 1939 ist die deutsche Wehrmacht in Polen einmarschiert, die Sowjetunion hat die Situation genutzt und Ostpolen besetzt. Auch in Bukarest ist … Als die Nazis näherkamen: Olivia Mannings autobiographischer Romanzyklus beginnt mit „Der größte Reichtum“ weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (8): Werner Köhler sagt, ein Buch wie Kevin Barrys „Beatlebone“ gibt es in einer Generation vielleicht nur einmal

Im Dezember 2020 präsentieren Gastautorinnen und Gastautoren Bücher, die ihnen besonders am Herzen liegen. Mal sind es Neuerscheinungen, mal sind es Klassiker. Tag für Tag und exklusiv auf dem „Bücheratlas“ - bis kurz vorm Tannenbaum. Werner Köhler wurde 1956 in Trier geboren und lebt in Köln. Er hat zahlreiche Romane veröffentlicht: „Cookys“ und „Cookys Reise“, … Empfehlung vor dem Fest (8): Werner Köhler sagt, ein Buch wie Kevin Barrys „Beatlebone“ gibt es in einer Generation vielleicht nur einmal weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (5): Klaus Bittner über die sehr, sehr amüsante „Schlange im Wolfspelz“ von Michael Maar

Jetzt kommen unsere Gäste zu Wort! Persönlichkeiten, die der Buchwelt eng verbunden sind, präsentieren Titel, die ihnen besonders am Herzen liegen. Mal sind es Neuerscheinungen und mal sind es Klassiker. Tag für Tag exklusiv auf dem „Bücheratlas“ - bis kurz vorm Tannenbaum. Klaus Bittner , 1950 in Grevenbroich geboren, gründete 1980 die Buchhandlung Klaus Bittner, … Empfehlung vor dem Fest (5): Klaus Bittner über die sehr, sehr amüsante „Schlange im Wolfspelz“ von Michael Maar weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (2): Antje Deistler über das großartige Debüt „Nach vorn, nach Süden“ von Sarah Jäger

Jetzt kommen unsere Gäste zu Wort! 24 Persönlichkeiten, die der Buchwelt schreibend, unterstützend oder vorstellend verbunden sind, präsentieren jeweils einen Titel, der ihnen besonders am Herzen liegt. Mal sind es Neuerscheinungen und mal sind es Klassiker. Tag für Tag exklusiv auf dem „Bücheratlas“ - bis kurz vorm Tannenbaum. Antje Deistler, geboren in Mülheim an der … Empfehlung vor dem Fest (2): Antje Deistler über das großartige Debüt „Nach vorn, nach Süden“ von Sarah Jäger weiterlesen

Zwei Tote im Bauschutt: „London Burning“ ist ein furioser Krimi von Parker Bilal mit staubtrockenem britischen Humor

Foto: Bücheratlas Der Name Jamal Mahjoub steht in seinen Papieren, doch für den Auftakt zu einer neuen Krimireihe hat sich der britisch-sudanesische Autor das Pseudonym Parker Bilal zugelegt. In Deutschland ist der 60-Jährige weder unter dem einen noch unter dem anderen Namen einem breiten Publikum bekannt. Doch das dürfte sich bald ändern. Der Grund: Sein … Zwei Tote im Bauschutt: „London Burning“ ist ein furioser Krimi von Parker Bilal mit staubtrockenem britischen Humor weiterlesen

Max Annas legt nach: Sein neuer DDR-Krimi handelt vom Mord an einem Punker

Einsicht in die Akten: Detail des Buchcovers aus dem Rowohlt-Verlag. Die Morduntersuchungskommission in Jena hat einen neuen Fall. Ein Punker wird tot aufgefunden, die Kleidung bemalt und zerrissen, die Haare auf eine Weise frisiert, die in der DDR des Jahres 1985 nicht üblich ist. „Destruktive Elemente“ und „total negativ“ nennt Ermittler Rolf Menschen wie Melchior … Max Annas legt nach: Sein neuer DDR-Krimi handelt vom Mord an einem Punker weiterlesen

Finale auf den Shetland-Inseln: Ann Cleeves beendet mit „Was niemand sieht“ ihre erfolgreiche Krimireihe

Das Nachwort der Autorin lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Schluss, aus, Ende. „Was niemand sieht“ sei unwiderruflich der letzte Band ihrer Shetland-Krimiserie, schreibt Ann Cleeves auf den letzten Seiten ihres jüngsten Buches. Es folgt ein artiger Dank an alle, die sie dazu inspiriert und sie unterstützt haben. Damit endet eine Erfolgsserie, die 2007 … Finale auf den Shetland-Inseln: Ann Cleeves beendet mit „Was niemand sieht“ ihre erfolgreiche Krimireihe weiterlesen

„So etwas macht doch in der DDR keiner“: Max Annas über einen Mordfall, der nicht sein darf

Oktober 1983: Ein junger Schwarzer wird tot an einer Bahnstrecke in der Nähe von Jena aufgefunden. Teo Macamos Hände sind zerschunden, der Schädel weist schwere Verletzungen auf.  Keine Frage, der afrikanische „Fremdarbeiter“ ist eines grausamen Todes gestorben. Doch wer in der Deutschen Demokratischen Republik ist zu einer solchen Tat fähig? „So etwas macht doch in … „So etwas macht doch in der DDR keiner“: Max Annas über einen Mordfall, der nicht sein darf weiterlesen