Blick in Haruki Murakamis Kleiderschrank: Die gesammelten T-Shirts des japanischen Literaturstars in Wort und Bild

Das ist das T-Shirt, das Haruki Murakami das wichtigste ist. Foto: Yasutomo Ebisu, Keiko Nakajima / DuMont Buchverlag Hat es das schon oft gegeben, dass aus einem T-Shirt eine Erzählung wird? Wir kennen da nur einen Fall. Und den auch erst seit kurzem. Nämlich seit wir einen Blick in Haruki Murakamis Kleiderschrank werfen konnten – … Blick in Haruki Murakamis Kleiderschrank: Die gesammelten T-Shirts des japanischen Literaturstars in Wort und Bild weiterlesen

Schreiben in einer zerstückelten Welt: Japans Starautorin Sayaka Murata spricht in Köln über ihren Blick ins Aquarium und die Pandemie

Mit dem traditionellen Rollenbild finden sich Sayaka Muratas Heldinnen nicht so schnell ab. Foto: Bücheratlas Beim dritten Versuch hat es geklappt! Schon vor eineinhalb Jahren sollte Sayaka Murata im Japanischen Kulturinstitut in Köln auftreten. Doch dann kam die Pandemie dazwischen. Auch ein zweiter Anlauf musste abgebrochen werden. Doch nun konnte Japans internationale Starautorin, die mit … Schreiben in einer zerstückelten Welt: Japans Starautorin Sayaka Murata spricht in Köln über ihren Blick ins Aquarium und die Pandemie weiterlesen

Der Soldat, der das Kriegsende verpasst hat: Werner Herzog erzählt in „Das Dämmern der Welt“ die Geschichte des Japaners Hiroo Onoda

Hiroo Onoda ist in Japan ein Mythos. Seine Uniform wir im Yasukuni-Schrein in Tokio aufbewahrt. Der Schrein ist umstritten, weil unter den zweieinhalb Millionen Soldaten, derer da gedacht wird, schreibt Werner Herzog, „auch die Namen von etwa tausend verurteilten Kriegsverbrechern“ sind. Foto: Bücheratlas Schluss ist erst, wenn der kommandierende Offizier es sagt. Das aber dauert … Der Soldat, der das Kriegsende verpasst hat: Werner Herzog erzählt in „Das Dämmern der Welt“ die Geschichte des Japaners Hiroo Onoda weiterlesen

Japan im Bild (4): Die zeitgenössische Architektur des Landes hat wenig Platz und viele Preisträger

Die Olympischen Spielen in Japan sind in vollem Lauf. Das Großereignis ist ein guter Anlass, sich auf das Land einzulassen, in dem es stattfindet. Der Taschen Verlag legt vier Bildbände zur Kultur des Landes vor. Nach den Fuji-Holzschnitten des Hokusai, der Fotografie um 1900 und dem baukünstlerischen Werk von Kengo Kuma geht es nun noch … Japan im Bild (4): Die zeitgenössische Architektur des Landes hat wenig Platz und viele Preisträger weiterlesen

Japan im Bild (3): Kengo Kuma, der Architekt des neuen Nationalstadions, hatte sein Erweckungserlebnis bei den Sommerspielen 1964

Das Schöne an den Olympischen Spielen ist, dass der Sport nicht alles beherrscht. So bietet das Großereignis einen guten Anlass, sich auf den Austragungsort einzulassen. Wer es noch nicht wissen sollte: In diesem Jahr lädt Japan - wie man so sagt – die Jugend der Welt ein. Der Taschen Verlag steigt mit vier Bildbänden ein, … Japan im Bild (3): Kengo Kuma, der Architekt des neuen Nationalstadions, hatte sein Erweckungserlebnis bei den Sommerspielen 1964 weiterlesen

Japan im Bild (2): Frühe Fotografien laden ein zu einer handkolorierten Zeitreise durchs Land

Das Schöne an den Olympischen Spielen ist, dass das Großereignis alle vier (bis fünf) Jahre einen guten Anlass bietet, sich auf das Gastgeberland einzulassen. So steigt nun der Taschen Verlag aus Köln mit vier Japan-Bildbänden ein. Nachdem wir zunächst Hokusais Fuji-Ansichten vorgestellt haben, geht es nun um Fotografie um 1900. Den Pilger am heiligen Berg … Japan im Bild (2): Frühe Fotografien laden ein zu einer handkolorierten Zeitreise durchs Land weiterlesen

Japan im Bild (1): Das berühmteste Kunstwerk des Landes findet sich in Hokusais Serie der „36 Ansichten vom Berg Fuji“

Das Schöne an den Olympischen Spielen ist, dass der Sport nicht alles beherrscht. So bietet das Großereignis alle vier (bis fünf) Jahre einen guten Anlass, sich auf den Austragungsort einzulassen. Wer es noch nicht wissen sollte: In diesem Jahr lädt Japan - wie man so sagt – die Jugend der Welt ein. Der Taschen Verlag … Japan im Bild (1): Das berühmteste Kunstwerk des Landes findet sich in Hokusais Serie der „36 Ansichten vom Berg Fuji“ weiterlesen

Wenn der Ehemann aus Stroh ist: Yukiko Motoya sorgt mit „Die einsame Bodybuilderin“ für ein neues Highlight aus Japan

Unter Menschen im vorpandemischen Tokio Foto: Bücheratlas Tomokos Freunde und Familie waren überhaupt nicht einverstanden mit ihrer Wahl des Ehemannes. Doch die junge Frau zweifelte nicht an ihrem Lebenspartner. Und sie hat die Vermählung auch nach einem halben Jahr noch nicht bereut. Dabei ist ihr Ehemann aus Stroh. Ja, so etwas kommt vor, wenn man … Wenn der Ehemann aus Stroh ist: Yukiko Motoya sorgt mit „Die einsame Bodybuilderin“ für ein neues Highlight aus Japan weiterlesen

Katzen, die zu Frauen sprechen: „Das Geschenk eines Regentags“ von Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa

Foto: Bücheratlas Auf leisen Pfoten kommt dieser Roman daher. Doch sofort ist der Leser hellwach. Denn der Erzähler, der da zu Beginn „ich“ sagt, ist ein Kätzchen. Das liegt in einem Pappkarton am Straßenrand. Allein und verlassen. Leichter Regen fällt. Das Rattern der Hochbahn klingt wie Donnergrollen. Ja, das sieht nicht gut aus. Doch dann … Katzen, die zu Frauen sprechen: „Das Geschenk eines Regentags“ von Makoto Shinkai und Naruki Nagakawa weiterlesen

Die Farben der Felle: Durian Sukegawas Roman „Die Katzen von Shinjuku“ erzählt von Streunern und Strauchlern

Foto: Bücheratlas Das ist gar nicht gut gelaufen. Der junge Fernsehautor Yama sollte für den japanischen Sender TV Akasaka 50 Quizfragen entwickeln. Doch nur eine einzige seiner Fragen wird vom Produktionsteam für wert befunden, in der Rateshow berücksichtigt zu werden: „Auf welche Art Tier beziehen sich die Bezeichnungen Hachiware, Sabatora und Kijitora?“ Diese Abfuhr ist … Die Farben der Felle: Durian Sukegawas Roman „Die Katzen von Shinjuku“ erzählt von Streunern und Strauchlern weiterlesen

„Vielleicht sogar eine Autobiographie“: Haruki Murakamis Kurzgeschichtenband „Erste Person Singular“ mit Baseball, Bruckner, Bossa Nova

Die Irritationen des Alltags sind das Spezialgebiet von Haruki Murakami. Foto: Bücheratlas Sonderbare Geschichten gehören zum Welterfolg von Haruki Murakami. Dass sich das Sonderbare inmitten unseres ganz „normalen“ Alltags zuträgt, ist dabei der Clou. Kurze Erschütterungen des Fundaments, die lange nachwirken. Der neue Erzählungen-Band „Erste Person Singular“ macht dieses Murakami-Prinzip vielfach deutlich. An mysteriösen Begegnungen … „Vielleicht sogar eine Autobiographie“: Haruki Murakamis Kurzgeschichtenband „Erste Person Singular“ mit Baseball, Bruckner, Bossa Nova weiterlesen

Das Kraut der Unsterblichkeit: Kai Vogelsangs Kulturgeschichte „China und Japan – Zwei Reiche unter einem Himmel“

Eingang zur „Verbotenen Stadt“ in Peking Foto: Bücheratlas Das Kraut der Unsterblichkeit ist eine echte Verlockung. Schon vor über 2000 Jahren schickte der Kaiser von China eine Expedition aus, die unter Leitung eines gewissen Xu Fu auf den Inseln am fernen Horizont nach diesem Kraut suchen sollte. Doch Xu Fu, der 221 vor Christus aufgebrochen … Das Kraut der Unsterblichkeit: Kai Vogelsangs Kulturgeschichte „China und Japan – Zwei Reiche unter einem Himmel“ weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (12/II): Mike Altwicker über „Verdächtige Geliebte“ von Keigo Higashino – „einen der fünf besten Kriminalromane aller Zeiten“

Jetzt kommen unsere Gäste zu Wort! Persönlichkeiten, die der Buchwelt eng verbunden sind, präsentieren jeweils einen Titel, der ihnen besonders am Herzen liegt. Mal sind es Neuerscheinungen und mal sind es Klassiker. Tag für Tag exklusiv auf dem „Bücheratlas“ - bis kurz vorm Tannenbaum. Und heute gibt es sogar gleich zwei Gastbeiträge. Mike Altwicker, 1974 … Empfehlung vor dem Fest (12/II): Mike Altwicker über „Verdächtige Geliebte“ von Keigo Higashino – „einen der fünf besten Kriminalromane aller Zeiten“ weiterlesen

Der Nobelpreis-Kandidat ruft zum Putsch auf und begeht danach Harakiri: Yukio Mishima starb vor 50 Jahren in Tokio

Der Goldene Pavillon in Kyoto Foto: Bücheratlas Der Schriftsteller Yukio Mishima fährt am 25. November 1970 mit vier Gefolgsleuten seiner nationalistischen Tatenokai-Miliz am Hauptquartier der japanischen Streitkräfte in Tokio vor. Das Quintett ist beim Kommandanten angemeldet. Nach ein paar Höflichkeitsfloskeln, in deren Verlauf Mishima auch sein kostbares Schwert präsentiert, wird der Offizier plötzlich überrumpelt und … Der Nobelpreis-Kandidat ruft zum Putsch auf und begeht danach Harakiri: Yukio Mishima starb vor 50 Jahren in Tokio weiterlesen

Galerie (19): Okame lächelt im November das Glück herbei

Lächeln im November – das zeichnet die japanische Volksgöttin Okame aus. Sie und ihr Ehemann Hyottoko werden vor allem während des Torinoichi-Festivals um Glück und Reichtum gebeten. Das wird in Japan im November gefeiert. Okame gilt zudem als Schutzgöttin der Schauspieler. Unsere Porzellan-Figur entstand um 1900 und kann im Museum für Ostasiatische Kunst in Köln … Galerie (19): Okame lächelt im November das Glück herbei weiterlesen

Ein cooler Typ will sterben, aber nichts klappt: Yukio Mishimas schräger Roman „Leben zu verkaufen“ erstmals auf Deutsch

Unmittelbar bevor Hanio eine Überdosis Tabletten schluckt, geht er noch in eine Pachinko-Spielhalle – und gewinnt: „Irgendwie fühlte er sich verschaukelt.“ Foto: Bücheratlas Als Hanio im Krankenhaus aufwacht und die Stimme der Krankenschwester vernimmt, weiß er, wie es um ihn bestellt ist: Sein Selbstmordversuch hat nicht zum Ziel geführt. Einen triftigen Grund, aus dem Leben … Ein cooler Typ will sterben, aber nichts klappt: Yukio Mishimas schräger Roman „Leben zu verkaufen“ erstmals auf Deutsch weiterlesen

Murakami-Klassiker in famoser Übersetzung: „Die Chroniken des Aufziehvogels“ wirken wie neu

Hier kommt eine Zumutung! Ein sehr dickes Text-Paket. Aber wie ein Kollege zu sagen pflegte: „Das muss doch mal möglich sein!“ Erst einmal gibt es hier eine Rezension zu Ursula Gräfes frischer Neuübersetzung der „Chroniken des Aufziehvogels“, in der kaum ein Stein auf dem anderen bleibt. Dann folgt ein Vokabel-Vergleich: „Aktenmappe“ statt „Klemmbrett“. Schließlich aus … Murakami-Klassiker in famoser Übersetzung: „Die Chroniken des Aufziehvogels“ wirken wie neu weiterlesen

Sayaka Muratas nächste Attraktion: „Das Seidenraupenzimmer“ handelt von Missbrauch, Selbstbestimmung und Außerirdischen

Da sage niemand, mit so einem Leseerlebnis sei nicht zu rechnen gewesen. Sayaka Murata, der neue Stern am japanischen Literaturhimmel, hat uns schon in ihrem Roman „Die Ladenhüterin“ faszinierend deutlich gemacht, dass sie eine Geschichte in ein atemberaubendes Extrem zu zwirbeln vermag. In „Das Seidenraupenzimmer“, abermals von Ursula Gräfe ins Deutsche übersetzt,  zieht sie die … Sayaka Muratas nächste Attraktion: „Das Seidenraupenzimmer“ handelt von Missbrauch, Selbstbestimmung und Außerirdischen weiterlesen

Das Glück der Ladenhüterin: Sayaka Murata kommt nicht zur Lesung, aber ihr Roman ist ja längst da

Auch so ein Kollateralschaden! Sayaka Murata sollte am 20. März 2020 im Japanischen Kulturinstitut in Köln aus ihrem Roman "Die Ladenhüterin" lesen. Genau dort hatte im November 2019 der Japanologe Christian Chappelow von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main festgestellt, dass die Autorin aktuell noch populärer in der Literaturwelt sei als Haruki Murakami (einen Artikel … Das Glück der Ladenhüterin: Sayaka Murata kommt nicht zur Lesung, aber ihr Roman ist ja längst da weiterlesen