Haruki Murakami ist ein Revolutionär, sagt seine Übersetzerin Ursula Gräfe

Haruki Murakami zieht immer. Auch beim Tag der Japanischen Sprache, den das Japanische Kulturinstitut in Köln anlässlich seines 50-jährigen Bestehens ausrichtete. Umso verlockender war der Termin, da die großartige Übersetzerin Ursula Gräfe über den Autor sprach, dessen Prosa sie seit vielen Jahren ins Deutsche überträgt. Vor wenigen Wochen erst wurde die Frankfurterin für ihre Kunst … Haruki Murakami ist ein Revolutionär, sagt seine Übersetzerin Ursula Gräfe weiterlesen

Japanische Schönheiten, Stars und Geisterkatzen – Meisterwerke aus der „fließenden Welt“

„Die große Welle“ von Katsushika Hokusai ist ziemlich gewiss das bekannteste Kunstwerk, das die Welt mit Japan in Verbindung bringt. Ein Farbholzschnitt voller Dramatik in einer Kunstform, die in Fernost reüssierte wie nirgendwo sonst und die die Malerei weltweit beeinflusste. Die Stars des Kabuki-Theaters mit markanten Grimassen und dicker Schminke waren die beliebtesten Motive. Schöne … Japanische Schönheiten, Stars und Geisterkatzen – Meisterwerke aus der „fließenden Welt“ weiterlesen

Das war’s mit Heisei bungaku: Japanische Literatur von 1989 bis 2019

Japan blickt auf eine Ära zurück: Mit der Abdankung von Kaiser Akihito in diesem Jahr endete die Heisei-Zeit, die mit seinem Amtsantritt im Jahre 1989 begonnen hatte. Aus diesem Anlass warf jetzt der Japanologe Christian Chappelow von der Goethe-Universität in Frankfurt am Main einen Blick auf die Literatur der letzten 30 Jahre – auf die … Das war’s mit Heisei bungaku: Japanische Literatur von 1989 bis 2019 weiterlesen

Die preisgekrönte Übersetzerin Ursula Gräfe über Haruki Murakami, Reisbällchen und ihr erstes japanisches Schriftzeichen

Frau Gräfe, wie wurde Ihr Interesse für Japan und die japanische Literatur geweckt? Das kam daher, dass ich gerne eine außereuropäische Philologie studieren wollte. Schon als Kind mochte ich die Geschichten aus fernen Ländern. Für mich sollte die Weltliteratur nicht nur aus europäischen Werken bestehen. Ich habe dann eher zufällig Japanologie studiert. Es hat aber … Die preisgekrönte Übersetzerin Ursula Gräfe über Haruki Murakami, Reisbällchen und ihr erstes japanisches Schriftzeichen weiterlesen

Der vergöttlichte Hofdichter im Museum für Ostasiatische Kunst

Auf der Buchspur lässt sich wunderbar wandeln. Da gelangt man auch ins Museum für Ostasiatische Kunst in Köln, das derzeit mit einer Ausstellung daran erinnert, dass es seit 40 Jahren am Aachener Weiher residiert. Das Museum selbst wurde schon 1909 gegründet, also vor 110 Jahren. Und der Neubau nach Plänen des Architekten Kunio Maekwa wurde … Der vergöttlichte Hofdichter im Museum für Ostasiatische Kunst weiterlesen

Christoph Peters jagt mit der japanischen Mafia durch Berlin und Tokio

Dass Christoph Peters ein formidabler Japankenner  ist, hat er bereits mit Romanen wie „Mitsukos Restaurant“ und „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ bewiesen. Mit seinem  Krimi „Das Jahr der Katze“ hat der Mann  aus Kalkar noch einmal nachgelegt.  Das Yakuza-Mitglied Fumio Onishi, bekannt aus  „Der Arm des Kraken“ (2015), hat die Freundin seines getöteten „Arbeitskollegen“  Yukio übernommen. … Christoph Peters jagt mit der japanischen Mafia durch Berlin und Tokio weiterlesen

Shibasaki Tomokas Blick auf Tokio vor den Spielen von 2020

  Ein japanisches Kammerspiel  erzählt Shibasaki Tomoka in ihrem Roman „Frühlingsgarten“, der auf Japanisch tendenziell so zu lesen ist: "Haru no Niwa". Auf den ersten Blick ereignet sich nur wenig in dieser Geschichte um Taro, die Manga-Zeichnerin Nishi und das hellblaue Haus in Tokio. Doch bald schon spürt der Leser, dass sich im Hintergrund die … Shibasaki Tomokas Blick auf Tokio vor den Spielen von 2020 weiterlesen

Kurz und gut: Iori Fujiwara

Kurz und gut (8): Iori Fujiwara mit "Der Sonnenschirm des Terroristen" In einem Park in Tokio geht eine Bombe hoch. Mehrere Tote, zahlreiche Verletzte. Und mittendrin Shimamura, ein abgehalfterter Barbesitzer und bekennender Alkoholiker. Glücklicherweise funktionieren noch ein paar Gehirnzellen in seinem weichgesoffenen Whisky-Hirn, und Shimamura macht sich auf die Suche nach dem Drahtzieher des Anschlags. … Kurz und gut: Iori Fujiwara weiterlesen

Lange verboten, jetzt öffentlich: Alberto Giacometti und sein Modell

Am frühen Nachmittag ist Alberto Giacometti (1901–1966) begeistert: „So weit war ich noch nie. Heute habe ich den Mut, der mir sonst aus unerfindlichen Gründen fehlt. Ich hätte nicht gedacht, dass man so frei sein kann.“ Doch die Euphorie des Künstlers, der sein  Modell mit blutunterlaufenen Augen fixiert, währt nicht lange. Bald schon zaudert und … Lange verboten, jetzt öffentlich: Alberto Giacometti und sein Modell weiterlesen