„Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette

Foto: Bücheratlas Thomas Bernhard hat das Bild, das sich die Nachkriegswelt von der Schriftstellerin Christine Lavant (1915 - 1973) machte, vom Kopf auf die Füße gestellt. „Die Lavant“ sei keine Vergeistigte gewesen, wie oft behauptet wurde, sondern eine Gescheite und Durchtriebene. „Sie wohnte auf der Betondecke eines Supermarktes an einer Straßenkreuzung in Wolfsberg mit einer … „Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette weiterlesen

„Eine Biografie ist wie eine Kleidung“: Norbert Scheuer über seine Eltern, die Explosion auf dem Kalvarienberg und seine Raabe-Rede (II)

Norbert Scheuer ist ein sehr freundlicher Zeitgenosse. Die Fragen, die wir ihm per Mail geschickt haben, hat er ausführlich beantwortet. Anlass dafür war seine Dankesrede zum Raabe-Preis, die jetzt im Wallstein-Verlag mit allerlei deutender Begleitung veröffentlicht worden ist - siehe HIER . Darin wird auf eine Vermischung von Fakten und Fiktionen in der Rede aufmerksam … „Eine Biografie ist wie eine Kleidung“: Norbert Scheuer über seine Eltern, die Explosion auf dem Kalvarienberg und seine Raabe-Rede (II) weiterlesen

Die Explosion auf dem Kalvarienberg in Prüm: Norbert Scheuers erstaunliche Dankesrede zum Raabe-Preis (I)

Blick in den Krater, den die Explosion vor über 70 Jahren auf dem Kalvarienberg hinterlassen hat. Foto: Bücheratlas Als Norbert Scheuer im November 2019 in Braunschweig den Wilhelm-Raabe-Literaturpreis für seinen Roman „Winterbienen“ überreicht bekommt, hält er eine beeindruckende Dankesrede. Zumal eine Passage hat es in sich. Da schildert der Autor einen Katastrophentag im Juli 1949 … Die Explosion auf dem Kalvarienberg in Prüm: Norbert Scheuers erstaunliche Dankesrede zum Raabe-Preis (I) weiterlesen

Lesende Frauen in der Geschichte: Monika Hinterberger beschreibt die Folgen und findet „Eine Spur von Glück“

Bücher sind eine gute Stütze - in jeder Hinsicht. Die Frauenskulptur schmückt einen Sarkophag aus dem 19. Jahrhundert, der in Pisa zu besichtigen ist. Auf die Motive aus dem Band von Monika Hinterberger haben wir aufgrund der Bildrechtelage verzichtet. Foto: Bücheratlas „Als eine Frau lesen lernte, trat die Frauenfrage in die Welt“, notierte die Schriftstellerin … Lesende Frauen in der Geschichte: Monika Hinterberger beschreibt die Folgen und findet „Eine Spur von Glück“ weiterlesen

„Ich bin so vielfach“: Das Werk der erstaunlichen Emmy Hennings im Wallstein-Verlag

Optimistisch klingt der Titel nicht, den Emmy Hennings (1885 - 1948) ihrem ersten Gedichtband im Jahre 1913 verpasste: „Die letzte Freude“. Die Schriftstellerin, die zu diesem Zeitpunkt ihres Lebens schon ziemlich viele Tiefen durchschritten hatte, erklärte dazu später, sie habe nicht daran zu glauben gewagt, „dass solche Freude sich wiederholen könne.“ Doch bei diesem Debüt … „Ich bin so vielfach“: Das Werk der erstaunlichen Emmy Hennings im Wallstein-Verlag weiterlesen

Spezialitäten-Trio: Chinas ältestes Schulbuch, deutsche Exil-Buchhandlung in Paris, Wahl des Weines beim Staatsbesuch

Der „Tausend-Zeichen-Klassiker“ (Reclam, 24 Euro)  ist Chinas älteste Schulfibel – und zuweilen noch heute im Einsatz. Die Schrift aus dem 6. Jahrhundert führt nicht nur ein in die  Kalligraphie. Sie informiert zudem in 250 mal 4 Zeichen über  alles Wichtige der (damaligen) Welt, buchstäblich geht es um Himmel und Erde. Erstmals liegen diese Zeichen auf … Spezialitäten-Trio: Chinas ältestes Schulbuch, deutsche Exil-Buchhandlung in Paris, Wahl des Weines beim Staatsbesuch weiterlesen