Tod eines Rockstars: Marc Raabe setzt mit „Die Hornisse“ seine Tom-Babylon-Reihe fort

Foto: Bücheratlas

Es sind die letzten Stunden im Leben des Brad Galloway. „I love you all“, ruft der amerikanische Rockstar in die Weiten der Berliner Waldbühne. Thank you and goodbye.  Am nächsten Morgen wird er tot im Gästehaus der Polizei aufgefunden: Galloway ist nach einer Kastration verblutet. Das ist ein Fall für LKA-Ermittler Tom Babylon. Wäre nicht ausgerechnet seine Lebensgefährtin Anna verdächtig, den Pop-Giganten ermordet zu haben. Auch Tom gerät in den Fokus seiner Kollegen und wird vom Jäger zum Gejagten.

„Die Hornisse“ ist bereits der dritte Teil der Tom-Babylon-Reihe. Er punktet wie schon die Vorgängerbände mit einer guten Story, einem hohen Erzähltempo und einer Fülle von Cliffhangern, die den zweiten Beruf des Autors verraten: Marc Raabe ist Filmproduzent und Miteigentümer einer Kölner Produktionsfirma.

In „Die Hornisse“ verknüpft er geschickt zwei Erzählstränge zu einer überzeugenden Geschichte, die weit zurückführt in die deutsch-deutsche Vergangenheit. Und nebenbei wird das eine oder andere Trauma des Tom Babylon erklärt. Als kleiner Junge musste er mitansehen, wie seine Mutter bei einem Fluchtversuch aus der DDR erschossen wurde. Nun holt ihn die Vergangenheit mit Wucht wieder ein und bringt sogar sein eigenes Leben in Gefahr.

Petra Pluwatsch

Ein Spaziergang mit Marc Raabe durch sein Kölner Wohnviertel findet sich HIER .

Eine Besprechung von Marc Raabes Thriller „Zimmer 19“ gibt es HIER .

Marc Raabe: „Die Hornisse“, Ullstein, 542 Seiten, 14,99 Euro. E-Book: 11,99 Euro.

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