Achtung, Australien (19): Derby ist die Stadt des berühmtesten Baobabs in Australien

Mit einem Bushcamper  waren wir unterwegs von Perth in Western Australia nach Darwin im Northern Territory. Jetzt fahren wir die Strecke noch einmal auf diesem Blog ab. Hier erreichen wir die 19.  Station.

Einen Latte am Hafen, ein Gefängnis im Baum

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Die Jetty von Derby – wo es so brackig aussieht, sind Mangroven nicht fern. Foto: Bücheratlas

In Derby wohnen rund 3300 Menschen, und das ist eine Sensation. Nur drei Ortschaften in der Kimberley-Region haben mehr als 2000 Einwohner: Broome, Kununurra. Und eben das 1880 gegründete Derby an der Mündung des Fitzroy River. Hier kann man einkaufen, bevor man  weiterfährt Richtung Gibb River Road. Und auf der Veranda des Derby Wharf Cafés an der Jetty einen  Latte Macchiato trinken oder einen Barramundi mit Pommes essen.

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Kleiner Hinweis im Supermarkt, wie man an eine Freifahrt im Polizeifahrzeug gelangt. Foto: Bücheratlas

Richtig was los ist in der Stadt, wenn der West Kimberley Turf Club seinen Derby-Tag in Derby abhält. Immer im Juni. Das haben wir vor Jahren einmal miterlebt – und es war ein großer Spaß. Diesmal waren wir leider zu spät dran. Ansonsten gibt es hier nicht viel zu sehen. Attraktionen sind die Baobab-Allee im Zentrum und der mächtige „Baobab Prison Tree“ außerhalb der Stadt. Er soll über 1000 Jahre alt sein. Und seine Höhlung diente früher als Gefängniszelle.

Petra Pluwatsch

Mensch des Tages: Zu wissen, wann es richtig schlimm wird auf der Gibb River Road

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Hier geht es gleich ab Richtung Gibb River Road. Zuvor wollte unser Bushcamper unbedingt noch ein Foto mit einem Baobab haben. Foto: Bücheratlas

Im Visitor Center von Derby nimmt sich die Angestellte viel Zeit. Dabei muss sie die Frage, wie den der Zustand der Gibb River Road sei, Tag für Tag mehrfach beantworten. Es handelt sich um eine unter Touristen beliebte, über 700 Kilometer lange Verbindung zwischen Derby und Kununurra – und ist zum größten Teil nicht asphaltiert. „Bis zur Leopold Range ist das ein sanftes Fahren“, sagt sie. „Danach ist die Fahrbahn stark ausgewaschen und das Wellblech-Geratter scheint kein Ende zu nehmen. Und die letzten hundert Kilometer sind dann richtig schlimm. Terrible.“

Vor vier Wochen sei die Planierraupe zuletzt unterwegs gewesen, um die Strecke erträglich zu machen. „Doch jetzt ist schon wieder alles in einem schlechten Zustand. Das liegt an der Trockenheit. Wir hatten keine wirkliche Regensaison, die wir so sehr brauchen. Das macht die Strecke so schwierig.“

Martin Oehlen

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Wo es grün leuchtet, ist Derby. Die Karte stammt von Geoscience Australia, Government of Australia, via WikiCommons.

⊕ Unser Campground:

„Kimberley Entrance Caravan Park“ in Derby, Site #106

Was bisher geschah:

1 Wir starteten in Perth (HIER),

2 gelangten nach Ledge Point (HIER),

3 waren eingeregnet im Nambung National Park (HIER),

4 sahen den tatsächlich pinken Pink Lake (HIER),

5 trafen Pelikan-Flüsterer in der Nähe des Kalbarri-NP (HIER),

6 lebten unter Stromatolithen am Hamelin Pool (HIER),

7 wandelten am Shell Beach (HIER),

8 haben uns im Peron-NP im Sand festgefahren (HIER),

9 sind in Carnarvon zum Mond geflogen (HIER),

10  haben die fitten Korallen an der Coral Bay gesehen (HIER) ,

11 blieben länger am North West Cape (HIER),

12 besuchten den Cape Range National Park (HIER),

13 fuhren auf dem Yardie Creek (HIER),

14 haben den Highway genossen (HIER),

15 sahen die Aborigine-Kultur von einst und von heute (HIER),

16 waren begeistert vom Eighty Mile Beach (HIER),

17 sahen in Broome endlich mal wieder eine Stadt (HIER) und

18 fanden Cape Leveque einfach spitze (HIER).

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