Empfehlung vor dem Fest (11): Cay Rademacher über „Das Rätsel von Zimmer 622“ von Joel Dicker – ein Krimi wie aus der Goldenen Ära

Im Dezember 2020 präsentieren Gastautorinnen und Gastautoren Bücher, die ihnen besonders am Herzen liegen. Mal sind es Neuerscheinungen, mal sind es Klassiker. Tag für Tag und exklusiv auf dem „Bücheratlas“ – bis kurz vorm Tannenbaum.

Cay Rademacher, 1965 in Flensburg geboren, lebt mit seiner Familie in der Provence. Dort spielen auch seine Kriminalromane um den Capitaine Roger Blanc – zuletzt ermittelte er im Fall „Verlorenes Vernègues“. Cay Rademachers jüngste Veröffentlichung ist der Kriminalroman „Stille Nacht in der Provence“. Diese Titel werden im DuMont Buchverlag verlegt. Foto: Bücheratlas

Bei Ihrem Projekt mache ich gerne mit – wenn Sie mich lassen. Mir ist nämlich nach Ihrer Anfrage aufgefallen, dass ich im abgelaufenen Jahr zwar eher viele Neuerscheinungen gelesen habe, doch wohl zum ersten Mal im Leben ausschließlich welche auf Französisch. Wenn Sie es mir also so gestatten:

Ein aus der Zeit gefallener Roman für ein turbulentes Jahr: Joel Dickers „L’Énigme de la chambre 622“ (Editions de Fallois). Beim Schweizer Autor Dicker kreuzen sich Agatha Christie und Postmoderne. Sein Krimi spielt in Genf, in der Welt der verschwiegenen und nicht ganz so gediegenen Privatbankiers und Hoteliers. Ein prominenter Toter, ein ungelöster Fall, jede Menge Verdächtige aus allen Ecken der Welt, falsche und nicht ganz so falsche Spuren, zwei Ermittler, die das alles halb unfreiwillig, halb sportlich angehen… Ein Polizeiroman beinahe wie aus der Goldenen Ära vor fast 100 Jahren.

Cay Rademacher

Unter dem Titel „Das Rätsel von Zimmer 622″ erscheint der Roman auf Deutsch bei Piper im März 2021.

Joel Dicker: „L’Énigme de la chambre 622“, Editions de Fallois, 574 Seiten, 23,99 Euro.


Mehr von und über Cay Rademacher findet sich auf diesem Blog – unter anderem ein Hausbesuch ( HIER ), ein Interview ( HIER ) und Rezensionen (darunter „Verlorenes Vernègues“ – HIER ). Das komplette Panorama lässt sich schnell auffinden, wenn man den Namen in die Suchmaschine auf dieser Seite eingibt.

  • Was bisher geschah

    Die 1. Empfehlung: Rafik Schami über „Fahrplanmäßiger Aufenthalt“ von Franz Hohler – HIER .

    Die 2. Empfehlung: Antje Deistler über „Nach vorn, nach Süden“ von Sarah Jäger – HIER .

    Die 3. Empfehlung: Mark Benecke über „The complete MAUS“ von Art Spiegelman – HIER .

    Die 4. Empfehlung: Nina George über „Ich bin Circe“ von Madeline Miller, „Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles, „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger, „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens und „Offene See“ von Benjamin Myers – HIER .

    Die 5. Empfehlung: Klaus Bittner über „Die Schlange im Wolfspelz“ von Michael Maar – HIER .

    Die 6. Empfehlung: Monika Helfer über „Rohstoff“ von Jörg Fauser – HIER .

    Die 7. Empfehlung: Horst Eckert über „Late Show“ von Michael Connelly – HIER .

    Die 8. Empfehlung: Werner Köhler über „Beatlebone“ von Kevin Barry – HIER .

    Die 9. Empfehlung: Marie-Claire Lukas über das Magazin „Spring # 17 – Gespenster“ und „Accidentally Wes Anderson“ von Wally Koval – HIER .

    Die 10. Empfehlung: Bettina Fischer über „Die Dame mit der bemalten Hand“  von Christine Wunnicke – HIER .

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