Empfehlung vor dem Fest (12/I): Ingrid Noll über den Erzählband „Abschiedsfarben“ von Bernhard Schlink

Jetzt kommen unsere Gäste zu Wort! Persönlichkeiten, die der Buchwelt eng verbunden sind, präsentieren jeweils einen Titel, der ihnen besonders am Herzen liegt. Mal sind es Neuerscheinungen, mal sind es Klassiker. Tag für Tag exklusiv auf dem „Bücheratlas“ – bis kurz vorm Tannenbaum. Und heute gibt es gleich zwei Beiträge.

Ingrid Noll, 1935 in Shanghai geboren, hat zuletzt den Kriminalroman „Goldschatz“ veröffentlicht. Ihr erster Roman erschien 1991: „Der Hahn ist tot“. Es folgten zahlreiche weitere Romane und Geschichten. Ingrid Noll ist Ehrenkommissarin der Polizei in Bonn und Ehrenhauptkommissarin der Polizei in Mannheim. Im Jahre 2005 wurde ihr der Friedrich-Glauser-Ehrenpreis für ihr Gesamtwerk verliehen. Foto: Renate Barth / © Diogenes Verlag

Ich habe die Romane von Bernhard Schlink immer sehr gern gelesen. Im neuen Erzählband „Abschiedsfarben“ geht es um die Erinnerungen älterer Menschen, um die oft schmerzhafte Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld, die in einer bestimmten Situation jedoch verständlich erscheint. Die Geschichten behandeln die ewigen Themen: Verrat, Freundschaft, verhängnisvolle Irrtümer, die Verarbeitung der Vergangenheit und natürlich auch die Liebe.

Ingrid Noll

Bernhard Schlink: „Abschiedsfarben“, Diogenes, 244 Seiten, 24 Euro. E-Book: 20,99 Euro.


Eine Besprechung von Ingrid Nolls Roman „Goldschatz“ findet sich auf diesem Blog – und zwar HIER .

  • Was bisher geschah

    Die 1. Empfehlung: Rafik Schami über „Fahrplanmäßiger Aufenthalt“ von Franz Hohler – HIER .

    Die 2. Empfehlung: Antje Deistler über „Nach vorn, nach Süden“ von Sarah Jäger – HIER .

    Die 3. Empfehlung: Mark Benecke über „The complete MAUS“ von Art Spiegelman – HIER .

    Die 4. Empfehlung: Nina George über „Ich bin Circe“ von Madeline Miller, „Ein Gentleman in Moskau“ von Amor Towles, „Der Wal und das Ende der Welt“ von John Ironmonger, „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens und „Offene See“ von Benjamin Myers – HIER .

    Die 5. Empfehlung: Klaus Bittner über „Die Schlange im Wolfspelz“ von Michael Maar – HIER .

    Die 6. Empfehlung: Monika Helfer über „Rohstoff“ von Jörg Fauser – HIER .

    Die 7. Empfehlung: Horst Eckert über „Late Show“ von Michael Connelly – HIER .

    Die 8. Empfehlung: Werner Köhler über „Beatlebone“ von Kevin Barry – HIER .

    Die 9. Empfehlung: Marie-Claire Lukas über das Magazin „Spring # 17 – Gespenster“ und „Accidentally Wes Anderson“ von Wally Koval – HIER .

    Die 10. Empfehlung: Bettina Fischer über „Die Dame mit der bemalten Hand“  von Christine Wunnicke – HIER .

    Die 11. Empfehlung: Cay Rademacher über „Das Rätsel von Zimmer 622“ von Joel Dicker – HIER .  

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