„Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette

Foto: Bücheratlas Thomas Bernhard hat das Bild, das sich die Nachkriegswelt von der Schriftstellerin Christine Lavant (1915 - 1973) machte, vom Kopf auf die Füße gestellt. „Die Lavant“ sei keine Vergeistigte gewesen, wie oft behauptet wurde, sondern eine Gescheite und Durchtriebene. „Sie wohnte auf der Betondecke eines Supermarktes an einer Straßenkreuzung in Wolfsberg mit einer … „Das Schreiben ist halt das Einzige, was ich habe“: Christine Lavants Werke in einer Kassette weiterlesen

Vom Alpenverein bis zur Raketenstation: Thomas Klings Werke in vier Bänden mit vielen unveröffentlichten Texten

Auf der ehemaligen Raketenstation Hombroich in Neuss wohnte Thomas Kling in den letzten Jahren seines Lebens - in einem Flachbau, zu dem dieser Aussichtsturm gehört. Foto: Bücheratlas Ich will 'attacca' schreiben, solang die Kraft reicht." Thomas Kling (1957–2005) notierte diesen Satz im Jahre 1984 handschriftlich auf einer Fotokopie. Was bei diesem Vorsatz herausgekommen ist, lässt … Vom Alpenverein bis zur Raketenstation: Thomas Klings Werke in vier Bänden mit vielen unveröffentlichten Texten weiterlesen

Bei Bukowski Begeisterung, bei Grass nur „kaschubische Secondhand-Folklore“: Jörg Fausers Ansichten zur Literatur in einem Band

Wenn es um die zeitgenössische Literatur ging, lobte Jörg Fauser vor allem die Angebote aus den USA. Foto: Bücheratlas Die Expedition mit Jörg Fauser (1944 – 1987) geht weiter. In der neuen Werkausgabe, die bei Diogenes stetig wächst, erscheint jetzt ein Sammelband mit Beiträgen zur Literatur. Das Spektrum reicht von der Würdigung der Gedichte Else … Bei Bukowski Begeisterung, bei Grass nur „kaschubische Secondhand-Folklore“: Jörg Fausers Ansichten zur Literatur in einem Band weiterlesen

Stranger in the Night: Jörg Fauser singt den Großstadt-Blues

Jörg Fauser (1944-1987) wird mit der neuen Werkausgabe des Diogenes-Verlags eine großartige Bühne geboten. Das hat sich schon im Sommer bei der Herausgabe seiner Romane „Das Schlangenmaul“ und „Rohstoff“ gezeigt und wird nun mit der Kolumnen-Sammlung „Caliban Berlin“ und vor allem mit der Lyrik-Edition „Ich habe große Städte gesehen“ herausragend bestätigt. Denn erstmals liegen damit, … Stranger in the Night: Jörg Fauser singt den Großstadt-Blues weiterlesen

Gottfried Keller, vor 200 Jahren geboren, machte mit neuem Finale aus einem Ladenhüter einen Klassiker

Der Trauerzug ist  gigantisch. Es scheint, als wolle ganz Zürich dabei sein, wenn  der Staatsschreiber, Dichter und Schriftsteller Gottfried Keller im Juli 1890 seine  letzte Reise antritt.  Mag sein, dass  bei den zahlreichen Trauergästen neben Bewunderung für den Verfasser des „Grünen Heinrich“ auch  ein gehöriges Quantum Neugierde im Spiel ist: Der bekennende Atheist  will verbrannt … Gottfried Keller, vor 200 Jahren geboren, machte mit neuem Finale aus einem Ladenhüter einen Klassiker weiterlesen