Von Niendorf bis Pjönjang, unter Wilderern und Meerestieren: Die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2022 steht fest

Die Longlist in einer Darstellung der Veranstalter des „Deutschen Buchpreis“. Screenshot: BA

Die Longlist für den Deutschen Buchpreis 2022 steht: Die Jury hat aus 223 Titeln ihre erste Auswahl getroffen. Da sind es nur noch 20 Romane – unter denen sich auch Jochen Schmidts „Phlox“ befindet, der noch gar nicht vorliegt, sondern erst im September erscheint. Einige Titel der Longlist haben wir auch schon auf diesem Blog rezensiert. Und einen dieser Beiträge, nämlich den über Reinhard Kaiser-Mühleckers „Wilderer“, haben wir mit der Überschrift „Reif für den nächsten Literaturpreis“ versehen. Die Links gibt es am Ende des Beitrags.

Die Shortlist mit sechs Titeln wird am 20. September bekanntgegeben, und die Preisverleihung findet dann am 17. Oktober 2022 zur Buchmessen-Zeit statt. Aber hier erst einmal die Romane der Longlist in alphabetischer Folge:

Fatma Aydemir: „Dschinns“ (Carl Hanser, Februar 2022)

Kristine Bilkau: „Nebenan“ (Luchterhand, März 2022)

Daniela Dröscher: „Lügen über meine Mutter“ (Kiepenheuer & Witsch, August 2022)

Carl-Christian Elze: „Freudenberg“ (edition AZUR, Februar 2022)

Theresia Enzensberger: „Auf See“ (Carl Hanser, August 2022)

Jan Faktor: „Trottel“ (Kiepenheuer & Witsch, September 2022)

Marie Gamillscheg: „Aufruhr der Meerestiere“ (Luchterhand, März 2022)

Kim de l’Horizon: „Blutbuch“ (DuMont, Juli 2022)

Yael Inokai: „Ein simpler Eingriff“ (Hanser Berlin, Februar 2022)

Reinhard Kaiser-Mühlecker: „Wilderer“ (S. Fischer, März 2022)

Anna Kim: „Geschichte eines Kindes“ (Suhrkamp, August 2022)

Esther Kinsky: „Rombo“ (Suhrkamp, Februar 2022)

Dagmar Leupold: „Dagegen die Elefanten!“ (Jung und Jung, Februar 2022)

Eckhart Nickel: „Spitzweg“ (Piper, April 2022)

Gabriele Riedle: „In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg.“ (Die Andere Bibliothek, März 2022)

Slata Roschal: „153 Formen des Nichtseins“ (homunculus, Februar 2022)

Anna Yeliz Schentke: „Kangal“ (S. Fischer, März 2022)

Jochen Schmidt: „Phlox“ (C.H.Beck, September 2022)

Andreas Stichmann: „Eine Liebe in Pjöngjang“ (Rowohlt, März 2022)

Heinz Strunk: „Ein Sommer in Niendorf“ (Rowohlt, Juni 2022)

Der Jury gehören an: Erich Klein (freier Kritiker, Wien), Frank Menden (stories! Die Buchhandlung, Hamburg), Uli Ormanns (Agnes Buchhandlung, Köln), Isabelle Vonlanthen (Literaturhaus Zürich), Selma Wels (Kuratorin und Moderatorin, Frankfurt), Jan Wiele (Frankfurter Allgemeine Zeitung) und Jurysprecherin Miriam Zeh (Deutschlandfunk Kultur). Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert.

(BA)

Auf diesem Blog

haben wir drei Titel dieser Longlist vorgestellt:

Reinhard Kaiser-Mühlecker: „Wilderer“ – und zwar HIER.

Anna Kim: „Geschichte eines Kindes“ – HIER.

Heinz Strunk: „Ein Sommer in Niendorf“ – HIER.

Mehr Informationen

gibt es unter: http://www.deutscher-buchpreis.de

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