Und was sollen wir jetzt lesen?

Eine Umfrage unter rheinischen Verlegern (4): Welche Titel Ihres Verlages stehen für Sie im Oktober 2018 im Mittelpunkt?

 

Sabine Cramer (DuMont Buchverlag)

Wolitzer

Die US-Autorin Meg Wolitzer war in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse. Aufgetreten ist sie auch in Köln. Und das mit ihrem Roman: „Das weibliche Prinzip“.

Außerdem empfiehl Sabine Cramer:

Flenders

Lange

 

Hejo Emons (Emons Verlag)

Der Verleger empfiehlt den Wissenschaftsthriller „Das Alphabet der Schöpfung“ von I. L. Callis. Er sagt über das Buch: „Die Autorin zeigt darin auf erschreckende Weise, welche Gefahren darin liegen, wenn die Menschheit beginnt, ihr eigenes Erbgut zu manipulieren.“

Schoepfung

Und weiter: „Eine Entdeckung ist auch unser neuer Bildband über Köln ‚Persil und Petticoat‘. Das Buch zeigt unbekannte, wunderbar lebendige Fotografien von Fred Jaeger, der als Bildreporter die Atmosphäre in den 1950er Jahren festgehalten hat.“

Persil

 

Carel Halff  (Bastei Lübbe)

Auf der Frankfurter Buchmesse ging es für den Verlag weniger um die Titel, die bereits auf der Bestseller-Liste stehen. Allerdings dürfen diese durchaus erwähnt werden  – also zum Beispiel Dan Brown mit dem Taschenbuch des Bestseller „Origin“ oder der neue Roman von Timur Vermes über „Die Hungrigen und die Satten“ oder Mona Kasten mit dem dritten  Band der Save-Trilogie „Save Us“.

Brown

 

Vermes

Kasten

 

Helge Malchow (Kiepenheuer & Witsch)

Der Verleger nennt vorneweg „Udo“ von Udo Lindenberg und Thomas Hüetlin („da gerade erschienen“). Dann „die Bücher, die erst im November erscheinen. Dazu gehören „die Romane von Anne Gesthuysen, Viveca Sten und Wladimir Sorokin.“

Udo

 

Damian van Melis (Greven Verlag)

In diesem Herbst geht es für den Verleger besonders um den neuen Fotobildband „Linienführung“ von der Kölner Dombaumeisterin a.D. Barbara Schock-Werner über alle 40 Kölner U-Bahn-Stationen.

Schock-Werner2

 

Und es geht auch um den neuen Band der „Geschichte der Stadt Köln“ über die Zeit von 1870 bis 1918: „Thomas Mergel von der Humboldt-Universität Berlin erzählt, wie stark Köln in dieser Zeit durch Stadterweiterung, Industrialisierung und den Zuzug von hunderttausenden von Migranten wuchs. Ebenso traditionsbewußt wie modern erfanden die Kölner sich und ihre Stadt dadurch ganz neu; unser Selbstbild ist bis heute von den Erfindungen dieser Zeit geprägt.“

Mergel2

 

Stefan Weidle  (Weidle Verlag)

In diesem Jahr war Georgien Gastland der Buchmesse – „und wir haben drei Titel aus diesem Land publiziert.“ Und zwar von Aka Morchiladze und Zurab Karumidze:

 

Morchiladze 1

 

Morchiladze 2

Weidle 3

 

(M.Oe.)

http://www.ksta.de

Den ersten Teil der Umfrage gibt es hier zu lesen: Sind Bücher die Rettung vor Hass und Hetze?

Und den zweiten Teil der Umfrage gibt es hier zu lesen: Können Bücher in der digitalen Welt überleben?

Den dritten Teil der Umfrage dann hier: Die Krise des Buchmarkts? Welche Krise?

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