Bereit für den Deutschen Buchpreis: Christine Wunnickes wunderbar wunderlicher Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“

Shiva, die hinduistische Gottheit mit den 1008 Beinamen, steht am Anfang der Begegnung von Carsten Niebuhr und Musa al-Lahuri in Christine Wunnickes Roman. Der hier abgebildete Shiva-Torso aus dem 9. Jahrhundert befindet sich im Kölner Rautenstrauch-Joest-Museum. Dort ist auch die Holztüre aus Rajasthan zu sehen, die am Kopf dieser Seite steht. So sehr sich die … Bereit für den Deutschen Buchpreis: Christine Wunnickes wunderbar wunderlicher Roman „Die Dame mit der bemalten Hand“ weiterlesen

Bruder und Schwester allein in der Bucht: Michael Crummeys archaisch-poetischer Neufundland-Roman „Die Unschuldigen“

„Der Mensch muss ertragen, was er nicht ändern kann.“ sagt Ada Best. Das Mädchen hat diese Lebensweisheit von seinen Eltern aufgeschnappt und mehr als einmal Grund, sie auszusprechen. Denn was Ada und ihr zwei Jahre älterer Bruder Evered Anfang des 19. Jahrhunderts in einer isolierten Bucht in Neufundland zu ertragen haben, ist hart, sehr hart. … Bruder und Schwester allein in der Bucht: Michael Crummeys archaisch-poetischer Neufundland-Roman „Die Unschuldigen“ weiterlesen

Ein Roman wie ein Stolperstein: Simon Strangers „Vergesst unsere Namen nicht“

Ein Buch wie ein Stolperstein. Der Roman „Vergesst unsere Namen nicht“ des Norwegers Simon Stranger ist ein historisches Puzzle, das vor allem dazu dient, die Erinnerung an die Verbrechen der Nazizeit in Norwegen und das Leid der Opfer in Erinnerung zu behalten. Anlass dazu war dem Ich-Erzähler, den wir wohl mit Simon Stranger gleichsetzen dürfen, … Ein Roman wie ein Stolperstein: Simon Strangers „Vergesst unsere Namen nicht“ weiterlesen