Als polnischer Jude unter Nazibonzen: Leopold Tyrmand erzählt in „Filip“ die autobiografische Geschichte eines Überlebenskünstlers

Foto: Bücheratlas Es ist der Sommer im kriegerischen Jahr 1943: Selbst im Frankfurter Parkhotel wird der Kaffee verdünnt, und nachts erschüttern die Bomben der Alliierten die Mauern des renommierten Grandhotels. Ausgerechnet hier, am Wiesenhüttenplatz, hat Filip Vincel Zuflucht gesucht. Denn der smarte Kellner stammt beileibe nicht aus Frankreich, wie er seiner Umgebung mit französischem Zungenschlag … Als polnischer Jude unter Nazibonzen: Leopold Tyrmand erzählt in „Filip“ die autobiografische Geschichte eines Überlebenskünstlers weiterlesen

Norbert Scheuers Roman „Winterbienen“ erzählt von Weltkriegsende in Kall in der Eifel

Was für ein Fundstück diese alte Aktentasche doch ist! Nicht nur steigt beim Öffnen „ein geheimnisvoller Duft von Wachs und Honig, Blütenblättern und Kiefernnadeln“ hervor. Vor allem sind darin die Aufzeichnungen von Egidius Arimond aufbewahrt, den kurz nach Kriegsende eine Tellermine zerrissen hatte. Ja, was für ein Fundstück und was für ein Kerl: Nazi-Gegner, Imker, … Norbert Scheuers Roman „Winterbienen“ erzählt von Weltkriegsende in Kall in der Eifel weiterlesen

Volker Kutschers „Marlow“ im Berlin des Nazi-Jahres 1935

Gereon Rath steckt in der Klemme. Was anfangen mit den brisanten Papieren, die er in einem verunglückten Taxi gefunden hat? Deren Besitzer ist tot, der Inhalt des Umschlags, den er bei sich trug, offensichtlich streng geheim. Oberkommissar Rath tut, was ihm in Zeiten wie diesen geboten scheint. Er entsorgt das brandgefährliche Material im nächsten Briefkasten. … Volker Kutschers „Marlow“ im Berlin des Nazi-Jahres 1935 weiterlesen