Lebenswege von Kriegskindern aus „unerwünschten“ Beziehungen: Monika Dittombée über „Schattenschicksale“

Monika Dittombée greift in ihrem Buch „Schattenschicksale“ ein Thema auf, das aktuell auch in der Ausstellung „trotzdem da!" im NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln behandelt wird. Willkommen waren sie nicht, die Kinder aus sogenannten unerwünschten Beziehungen. „Sie hörten Schimpfwörter wie ‚Russenbalg‘, ‚Bankert‘ oder ‚Moffe‘ zufällig im Vorbeigehen oder in der Schule“, schreibt Monika Dittombée in „Schattenschicksale“. … Lebenswege von Kriegskindern aus „unerwünschten“ Beziehungen: Monika Dittombée über „Schattenschicksale“ weiterlesen

„Die Gangster spielen Polizist“: Curt Blochs „Unterwasser-Cabaret 1943-1945“, in dem er Hitler, Göring und Goebbels attackierte, ist eine Entdeckung

Riskant war es , die Verse von Curt Bloch zu lesen. Hier die Ausgabe vom 18. Dezember 1943. © Charities Aid Foundation America dank der großzügigen Unterstützung der Familie Bloch / Reproduktionen (Sammlung Curt Bloch, Konvolut/816): Jüdisches Museum Berlin, Roman März Curt Bloch war ein Schriftsteller im Versteck. Zu Lebzeiten veröffentlichte er kein Buch. Erst … „Die Gangster spielen Polizist“: Curt Blochs „Unterwasser-Cabaret 1943-1945“, in dem er Hitler, Göring und Goebbels attackierte, ist eine Entdeckung weiterlesen

„Und wir werden in alle Winde verstreut“: Außerordentliche Zeitzeugnisse von verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden aus Köln

Familie Frank im Jahre 1926: Franz, Sofie, Berta und Wilhelm (von links). Foto: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Die unmittelbar Betroffenen kommen zu Wort – Jüdinnen und Juden aus Köln, die in den Jahren 1938 und 1945 Opfer des Holocaust geworden, die ausgegrenzt und vertrieben worden sind. Das Besondere der Publikation „Und wir werden in alle … „Und wir werden in alle Winde verstreut“: Außerordentliche Zeitzeugnisse von verfolgten und ermordeten Jüdinnen und Juden aus Köln weiterlesen

„Sehr viele waren bereit zum Massenmord“: Dieter Pohl über „Nationalsozialistische Verbrechen 1939-1945“ in einem neuen Band des „Gebhardt“

Das Holocaust-Mahnmal - offiziell das „Denkmal für die ermordeten Juden Europas“ - in Berlin. Foto: Bücheratlas Warum? Warum dieser deutsche Absturz in den Massenmord an Jüdinnen und Juden, an Sinti und Roma, Kranken und Behinderten, Homosexuellen und Kriegsgefangenen, an Zeugen Jehovas, politisch Andersdenken und anderen mehr? Und warum diese rasende Bereitschaft zu einem alles zerstörenden … „Sehr viele waren bereit zum Massenmord“: Dieter Pohl über „Nationalsozialistische Verbrechen 1939-1945“ in einem neuen Band des „Gebhardt“ weiterlesen

Dramatischer Widerstand gegen den NS-Terror: Die vergessenen Theaterstücke von Hermann Borchardt im zweiten Band der Werkausgabe

Mit dem Widerstand gegen Adolf Hitler und das nationalsozialistische Deutschland befasste sich Hermann Borchardt als Dramatiker in „Die Brüder von Halberstadt“ und „Der verlorene Haufe“ sowie in dem unvollendeten Drama „Befreiung des Pfarrers Müller“. Unsere Abbildung zeigt den Innenhof zur Berliner Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Foto: Bücheratlas Was für ein Clou! Im kleingedruckten Kommentarteil zum zweiten … Dramatischer Widerstand gegen den NS-Terror: Die vergessenen Theaterstücke von Hermann Borchardt im zweiten Band der Werkausgabe weiterlesen

Es geschah mitten in der Stadt: „Sichtbar machen“ ist ein neues Projekt, das an Alltag und Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Köln erinnert

Fassadenprojektion in der Venloer Straße in Köln in Erinnerung an die Opfer des Holocausts. Foto: Bücheratlas Mitten in Deutschland, mitten in der Stadt, mitten in der Nachbarschaft vollzog sich der Terror gegen die Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Daran erinnerte jetzt eine aufwendige, gleichwohl nur einmalige Fassadenprojektion in Köln. In der Venloer Straße 23 … Es geschah mitten in der Stadt: „Sichtbar machen“ ist ein neues Projekt, das an Alltag und Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Köln erinnert weiterlesen

Karikaturen eines Zwangsarbeiters sind ein außergewöhnliches Zeitdokument: NS-Dokumentationszentrum in Köln würdigt Philibert Charrin

Philibert Charrin mit einem Doppelporträt als Dreijähriger und als Dreiundzwanzigjähriger: "So wird man älter...". Foto: NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln Ich hätte gern einen Stift von dem Kaliber“, sagt der Arbeiter und zeigt dabei auf eine nahezu mannshohe Schaufel. Dieser Wunsch ist dem verkappten Künstler gewiss nicht erfüllt worden. Doch auch ein noch so kleiner Stift … Karikaturen eines Zwangsarbeiters sind ein außergewöhnliches Zeitdokument: NS-Dokumentationszentrum in Köln würdigt Philibert Charrin weiterlesen

Als polnischer Jude unter Nazibonzen: Leopold Tyrmand erzählt in „Filip“ die autobiografische Geschichte eines Überlebenskünstlers

Foto: Bücheratlas Es ist der Sommer im kriegerischen Jahr 1943: Selbst im Frankfurter Parkhotel wird der Kaffee verdünnt, und nachts erschüttern die Bomben der Alliierten die Mauern des renommierten Grandhotels. Ausgerechnet hier, am Wiesenhüttenplatz, hat Filip Vincel Zuflucht gesucht. Denn der smarte Kellner stammt beileibe nicht aus Frankreich, wie er seiner Umgebung mit französischem Zungenschlag … Als polnischer Jude unter Nazibonzen: Leopold Tyrmand erzählt in „Filip“ die autobiografische Geschichte eines Überlebenskünstlers weiterlesen

Norbert Scheuers Roman „Winterbienen“ erzählt von Weltkriegsende in Kall in der Eifel

Was für ein Fundstück diese alte Aktentasche doch ist! Nicht nur steigt beim Öffnen „ein geheimnisvoller Duft von Wachs und Honig, Blütenblättern und Kiefernnadeln“ hervor. Vor allem sind darin die Aufzeichnungen von Egidius Arimond aufbewahrt, den kurz nach Kriegsende eine Tellermine zerrissen hatte. Ja, was für ein Fundstück und was für ein Kerl: Nazi-Gegner, Imker, … Norbert Scheuers Roman „Winterbienen“ erzählt von Weltkriegsende in Kall in der Eifel weiterlesen

Volker Kutschers „Marlow“ im Berlin des Nazi-Jahres 1935

Gereon Rath steckt in der Klemme. Was anfangen mit den brisanten Papieren, die er in einem verunglückten Taxi gefunden hat? Deren Besitzer ist tot, der Inhalt des Umschlags, den er bei sich trug, offensichtlich streng geheim. Oberkommissar Rath tut, was ihm in Zeiten wie diesen geboten scheint. Er entsorgt das brandgefährliche Material im nächsten Briefkasten. … Volker Kutschers „Marlow“ im Berlin des Nazi-Jahres 1935 weiterlesen