Frankfurter Buchmesse 2019: Einmal um die ganze Welt

Die Frankfurter Buchmesse lädt Jahr für Jahr zu einer literarischen Weltreise ein. Wir haben uns an eiigen Stationen umgesehen. Hier eine kleine Ausbeute. Wer selber an den  Start gehen will – am kommenden Wochenende sind die Messehallen am Main fürs Publikum geöffnet. Die meisten Besucher streben dann in die Hallen mit deutschsprachigen Verlags-Angeboten. Dabei lohnen sich auch die Stände, die weit hinaus führen. 

Iran

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Der Iran feiert Goethes „West-östlichen Divan“, der vor 200 Jahren erschienen ist. Und er feiert damit auch den persischen Dichter Hafis aus dem Mittelalter, dem Goethe einen Kranz gewunden hat. Das schrieb Goethe zu den west-östlichen Beziehungen: „Wer sich selbst und andere kennt,/ Wird auch hier erkennen:/ Orient und Okzident/ Sind nicht mehr zu trennen.“   Foto: Bücheratlas

Türkei

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Am Stand der Türkei ist das Sicherheitspersonal so stark vertreten wie sonst nirgends auf dem Messegelände. In Zivil und Uniform. Mit Knopf im Ohr und Pistole im Halfter. Kriegerische Zeiten verändern eben vieles. „Discover the potential“ lautet das Motto des Landes-Pavillons. Gemeint ist hier das Potenzial der türkischen Literatur. Wie reich diese ist, steht selbstverständlich außer Frage. Foto: Bücheratlas

China

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Die Volksrepublik China spielt optisch groß auf. Die Geschichte des Landes wird in bewegten Bildern und satten Farben vorgestellt. Aktuelle Konflikte kommen da erwartungsgemäß nicht vor. Die nicht weit entfernte Hongkong-Abteilung ist im Übrigen groß, hell und frei von Zeichen des Protestes – soweit wir das beim Kreuz- und Querlaufen beurteilen können. Foto: Bücheratlas

Norwegen

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Ganz in Schneeweiß präsentiert sich Norwegen, das Gastland der diesjährigen Buchmesse. Hell und luftig sieht es im Pavillon aus. Man kann glatt ein wenig durchatmen. Und wenn man links und rechts ans Ende vom Gelände angelangt ist, dann suggerieren riesige Spiegel, dass es in Wahrheit immer noch weiter gehen könnte. So sieht Sofies Welt am Main aus. Foto: Bücheratlas

Rumänien

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Darum geht es auf der Frankfurter Buchmesse alle Jahre wieder: Um Neuerscheinungen, die einem im Idealfall wie neue Erscheinungen vorkommen – anders, überraschend, erhellend. Diese Hoffnung hegt der Leser ja bei jedem Buch, das er in die Hand nimmt, sei es nun aus Rumänien oder woher auch immer.  Foto: Bücheratlas

 

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