Christoph Peters jagt mit der japanischen Mafia durch Berlin und Tokio

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Christoph Peters erzählt von einer Verfolgungsjagd quer durch Japan.  Foto: Bücheratlas

Dass Christoph Peters ein formidabler Japankenner  ist, hat er bereits mit Romanen wie „Mitsukos Restaurant“ und „Herr Yamashiro bevorzugt Kartoffeln“ bewiesen. Mit seinem  Krimi „Das Jahr der Katze“ hat der Mann  aus Kalkar noch einmal nachgelegt.  Das Yakuza-Mitglied Fumio Onishi, bekannt aus  „Der Arm des Kraken“ (2015), hat die Freundin seines getöteten „Arbeitskollegen“  Yukio übernommen. Nach einem blutigen Rachefeldzug  gegen die vietnamesische Mafia in Berlin, die Yukio auf dem Gewissen hat, flieht er mit Nikola nach Tokio.

Dort gerät das junge Paar erst recht in die Bredouille. Yakuza-Pate Oyabun Takeda fordert eine Entschuldigung für das Massaker, das Onishi in Deutschland angerichtet hat.  Der alte Zen-Meister Harada, der vermitteln will, gerät schnell selber in die Schusslinie des Mafia-Bosses. Eine Verfolgungsjagd quer durch Japan beginnt. Und endet in einem archaisch anmutenden Show-down mit mehreren Toten.

Ein rasant erzählter, hochspannender Krimi, in dem man viel über Japan erfährt. Sogar, was die beste Methode ist, sich eigenhändig ein Fingerglied abzuschneiden.

Petra Pluwatsch

Christoph Peters: „Das Jahr der Katze“, Luchterhand,  354 Seiten, 22 Euro. E-Book 17,99 Euro.

Peters

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