Marc Raabe schickt Tom Babylon ins „Zimmer 19“

IMG_E9987 (2)

Der Schlüssel zur Vergangenheit spielt eine wichtige Rolle in Marc Raabes Psycho-Thriller „Zimmer 19“. Foto: Bücheratlas

Skandal auf der Berlinale. Statt eines harmlosen Animationsfilmchens wird ein brutales Snuff-Video eingespielt, das einen – vermutlich – echten Mord zeigt. Und: Das Opfer ist die Tochter des Regierenden Bürgermeisters von Berlin. Keine Frage, Marc Raabe weiß, wie man einen anständigen Thriller auf die Schiene setzt.

„Zimmer 19“, der zweite Teil seiner Tom-Babylon-Reihe, startet rasant und gewinnt von Kapitel zu Kapitel weiter an Tempo. Bald verschwindet die Tochter eines bekannten Pharmaproduzenten, es gibt einen ersten Toten.

Raabe taucht tief hinein in die jüngste deutsch-deutsche Vergangenheit und verpackt seine Botschaft – die alten Seilschaften funktionieren noch – in eine hoch spannende, psychologisch überzeugende Geschichte. Das Ganze endet mit einem veritablen Cliffhanger. Das kann man ärgerlich finden. Oder sich bereits jetzt auf den nächsten Band freuen, der hoffentlich Aufklärung bringt.

Petra Pluwatsch

Marc Raabe: „Zimmer 19“, Ullstein, 524 Seiten, 14,99 Euro. E-Book: 12,99 Euro.

Raabe

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s