Es geschah mitten in der Stadt: „Sichtbar machen“ ist ein neues Projekt, das an Alltag und Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Köln erinnert

Fassadenprojektion in der Venloer Straße in Köln in Erinnerung an die Opfer des Holocausts. Foto: Bücheratlas Mitten in Deutschland, mitten in der Stadt, mitten in der Nachbarschaft vollzog sich der Terror gegen die Jüdinnen und Juden in der NS-Zeit. Daran erinnerte jetzt eine aufwendige, gleichwohl nur einmalige Fassadenprojektion in Köln. In der Venloer Straße 23 … Es geschah mitten in der Stadt: „Sichtbar machen“ ist ein neues Projekt, das an Alltag und Verfolgung von Jüdinnen und Juden während der NS-Zeit in Köln erinnert weiterlesen

„Ich würde so gerne noch ein richtiger Backfisch sein“: Anne Frank begann vor 80 Jahren ihr einzigartiges Tagebuch, das mittlerweile in über 70 Sprachen vorliegt 

Das Passfoto von Anne Frank stammt aus dem Mai 1942. Einen Monat später suchte das 13 Jahre alte Mädchen mit ihren Eltern Schutz vor den Nazis in einem Versteck in Amsterdam. Foto: Sammlung Anne Frank Haus Amsterdam / Public Domain Work Es ist für jemanden wie mich ein eigenartiges Gefühl, Tagebuch zu schreiben.“ notiert Anne … „Ich würde so gerne noch ein richtiger Backfisch sein“: Anne Frank begann vor 80 Jahren ihr einzigartiges Tagebuch, das mittlerweile in über 70 Sprachen vorliegt  weiterlesen

Empfehlung vor dem Fest (22): Gunther Geltinger über Stephan Lohses klugen, spannenden und tief berührenden Roman „Johanns Bruder“

Im Advent kommen Gäste zu Wort! Persönlichkeiten, die der Buchwelt eng verbunden sind, präsentieren jeweils einen Titel, der ihnen besonders am Herzen liegt. Tag für Tag und exklusiv auf dem Bücheratlas - bis kurz vorm Tannenbaum. Gunther Geltinger, 1974 in Erlenbach geboren und in Köln lebend, hat Drehbuch und Dramaturgie an der Universität für Musik … Empfehlung vor dem Fest (22): Gunther Geltinger über Stephan Lohses klugen, spannenden und tief berührenden Roman „Johanns Bruder“ weiterlesen

Joachim Schnerf erzählt von Salomon, der über den Holocaust nur in Witzen reden kann

Sarah ist gestorben. Salomons Frau. Das ist jetzt gerade einmal zwei Monate her. Und nun stehen die jüdischen Osterfeiern an. Seit 50 Jahren, erzählt der Familienpatriarch, habe er Pessach nicht ohne seine Frau gefeiert. Und später auch nicht ohne seine Kinder oder seine Enkelkinder. Noch an diesem Sederabend, dem Auftakt der Festlichkeiten, wird sich die … Joachim Schnerf erzählt von Salomon, der über den Holocaust nur in Witzen reden kann weiterlesen