„Ein Wirbel, der nie aufhörte“: Ingeborg Bachmann, die vor 50 Jahren gestorben ist, in einem Erinnerungsbuch ihres Bruders und in einer Wiener Ausstellung

Der Palazzo Sachhetti in der Via Giulia in Rom. Links die Gasse rein geht es zum Tiber-Ufer. Foto: Bücheratlas Der Palazzo Sachhetti in Rom war der letzte Wohnsitz von Ingeborg Bachmann (1926-1973). Anders als in der Via Bocca di Leone nahe der „Spanischen Treppe“, wo sie zuvor gelebt hatte, findet sich an dem Prachtgebäude in … „Ein Wirbel, der nie aufhörte“: Ingeborg Bachmann, die vor 50 Jahren gestorben ist, in einem Erinnerungsbuch ihres Bruders und in einer Wiener Ausstellung weiterlesen

Noch ein Geheimtipp für Rom: Der Blick durchs Schlüsselloch des Malteserordens auf dem Aventin

Die Tür, die auf das exterritoriale Gebiet des Malteserordens führt, ist verschlossen, aber der Durchblick frei. Foto: Bücheratlas Mit den Geheimtipps ist es so eine Sache! Meistens sind sie so geheim nun auch wieder nicht. Und wo dann „Geheimtipp“ draufsteht, steht eine Besucherschlange davor. Das gilt auch für den Schlüssellochblick auf den Petersdom. Gleichwohl steht … Noch ein Geheimtipp für Rom: Der Blick durchs Schlüsselloch des Malteserordens auf dem Aventin weiterlesen

Auf der Suche nach Noëlle: Nobelpreisträger Patrick Modiano flaniert in „Unsichtbare Tinte“ erneut durch die Erinnerung

Paris in einem Frühling ohne Pandemie Foto: Bücheratlas Noëlle Lefebvre ist verschollen. Verschwunden in Paris in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. In der Detektei Hutte setzt man den jungen Jean Eyben auf den Fall an. Doch das Dossier, das ihm in die Hand gedrückt wird, füllt sich nicht erheblich. Bald bereits verliert die Detektei … Auf der Suche nach Noëlle: Nobelpreisträger Patrick Modiano flaniert in „Unsichtbare Tinte“ erneut durch die Erinnerung weiterlesen

Rom für Eingeweihte: Mit dem Passwort vorbei an der Schweizergarde

Passwort vergessen? Das ist nicht so toll. "Dänemark" heißt  es in Arthur Schnitzlers "Traumnovelle", mit dem sich der eigentlich recht brave Fridolin Zugang zu einer Orgie erhofft (daraus wurde dann in Stanley Kubricks Verfilmung C das Codewort "Fidelio"). Fridolin kommt dann zwar weit, aber doch nicht zum Ziel, weil dafür noch ein zweites Passwort erforderlich ist. … Rom für Eingeweihte: Mit dem Passwort vorbei an der Schweizergarde weiterlesen

Unbekannte Seiten von Bachmann und Enzensberger

Der Briefwechsel zwischen Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger währt noch nicht lange, da verrät die Autorin ihrem drei Jahre jüngeren Kollegen die Schuhgröße. Danach hatte er sich erkundigt. Und nun schreibt sie am ersten Weihnachtstag 1958: „Früher hatte ich 36½ und war stolz darauf, aber 37 ist bequemer. Seit ich mir das selbst zugebe, … Unbekannte Seiten von Bachmann und Enzensberger weiterlesen

Auch Deutsche unter den Opfern: Rom zur Goethezeit

Franz Wercker hatte einen Traum. Von dem  erzählt  der Kölner Schriftsteller Christian Schnalke in seinem Debütroman „Römisches Fieber“: „Jahrelang hatte Franz davon geträumt, aufzusteigen vom Sohn eines Tagelöhners zu einem respektierten, vielleicht sogar angesehenen Dichter, doch seine geduldigen heimlichen Studien, all die durchlesenen und durchschriebenen Nächte, in denen er mit fiebernden Augen und glühendem Herzen … Auch Deutsche unter den Opfern: Rom zur Goethezeit weiterlesen

„Sie trank wie eine Bäuerin, saß aber da in Chiffonkleidern“ – Wer war Ingeborg Bachmann?

Ein Mythos wird besichtigt: Ingeborg Bachmann, die Lichtgestalt unter den deutschsprachigen Dichterinnen der Nachkriegszeit. Zwar wird der Geheimcode dieser  komplexen Persönlichkeit auch nicht von Ina Hartwig komplett entschlüsselt, die in ihrer Biografie der Frage nachgeht: „Wer war Ingeborg Bachmann?“  Doch die ehemalige Literaturkritikerin der „Frankfurter Rundschau“ und  heutige Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt schildert ihre Recherchereise … „Sie trank wie eine Bäuerin, saß aber da in Chiffonkleidern“ – Wer war Ingeborg Bachmann? weiterlesen