Jennifer Egan über Donald Trumps amerikanische Psyche

  Noch ist Amerika nicht verloren. Nicht, solange es so helle Köpfe gibt wie Jennifer Egan einer ist. Es dauert bei der Lesung in Köln fast eine Stunde, bis der Name das erste Mal fällt: Donald Trump. Die amerikanische Schriftstellerin, die mit ihrem Roman „Manhattan Beach“ derzeit auf Lesereise in Deutschland ist, skizziert  da im Kölnischen … Jennifer Egan über Donald Trumps amerikanische Psyche weiterlesen

Michael Ondaatjes „Kriegslicht“ im London jener Jahre

Mit einer stillen Explosion beginnt ein meisterliches Werk: „Im Jahr 1945 gingen unsere Eltern fort und ließen uns in der Obhut zweier Männer zurück, die möglicherweise Kriminelle waren.“ Um ein wenig Licht in dieses Dunkel zu werfen,  bedarf  es eines ganzen Romans. Denn Geheimnis, Verschwiegenheit und Risiko sind es, die die Welt der Spionage prägen. … Michael Ondaatjes „Kriegslicht“ im London jener Jahre weiterlesen

Rachel Cusk beendet ihre Trilogie einer „weiblichen Odyssee“

  Die Menschen, die mit Faye zusammentreffen, werden von einem ganz eigentümlichen Zwang befallen: Sie neigen dazu, der Gesprächspartnerin  Alles und Jedes zu erzählen. So war es schon der Fall in „Outline“ (2014)  und in „Transit“ (2016) und ist es jetzt wieder in „Kudos“, jenem Roman, mit dem Rachel Cusk ihrer Trilogie „einer weiblichen Odyssee … Rachel Cusk beendet ihre Trilogie einer „weiblichen Odyssee“ weiterlesen