Jane Harpers mitreißender Outback-Krimi „Zu Staub“

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Jane Harpers Kriminalfall spielt dort, wo sich Kängurus wohlfühlen.  Foto: Bücheratlas

Blutroter Staub liegt auf dem Sarg von Cam Bright, der wenige Tage zuvor im Schatten eines alten Graben den Tod gefunden hat. Der Farmer ist in der Hitze des australischen Sommers verdurstet. Hat Cam seinem Leben bewusst ein Ende gesetzt? War es ein Unfall, womöglich Mord?

Die australische Bestsellerautorin Jane Harper entführt ihre Leser in ihrem dritten Krimi „Zu Staub“ in die Weiten des Outback, wo die Temperaturen im Sommer auf fast 50 Grad steigen können und jeder Wahnsinn denkbar ist. Die Menschen, die hier leben, sind harte Brocken, doch so mancher zerbricht an der Einsamkeit, der Hitze und dem allgegenwärtigen Staub der roten Wüste.

Einfühlsam und kundig schildert Jane Harper das harte Leben im Outback, fast so, als sei sie, die Journalistin aus Melbourne, hier aufgewachsen. Nach und nach enthüllt sich das Drama um das Leben und Sterben des Cam Bright, der beileibe nicht der nette Typ von nebenan war, als der er gern rüberkam.

In Australien war das Buch ein Renner, was man ihm auch hierzulande wünscht. „Zu Staub“ ist ein mitreißender Krimi mit Tiefgang, der Lust auf Australien macht.

Petra Pluwatsch

Jane Harper: „Zu Staub“, dt. von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Rowohlt, 410 Seiten, 16 Euro. E-Book: 9,99 Euro.

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2 Gedanken zu “Jane Harpers mitreißender Outback-Krimi „Zu Staub“

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