Riley Sagers Krimi „Schwarzer See“ und das Rätsel um die verschwundenen Mädchen

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Seeblick mit Abendsonne Foto: Bücheratlas

Alles spricht dagegen, dass Emma Davis noch einmal zurückkehrt ins  Camp Midnight. Die New Yorker Künstlerin hat als 13-Jährige ihre Sommerferien in dem exklusiven  Feriencamp   verbracht. Doch der Aufenthalt endete mit einer Katastrophe. Ihre drei Zimmernachbarinnen  verschwanden eines Nachts spurlos. Seitdem quält sich die junge Frau mit  Schuldgefühlen und gelegentlichen schizophrenen Schüben.   Dennoch fährt sie 15 Jahre später ein zweites Mal nach Camp Midnight, um den Feriengästen  Malunterricht zu geben. Doch die Dämonen der Vergangenheit lassen sie  nicht zur Ruhe kommen.  Schließlich  verschwinden  erneut drei  junge Mädchen. Und Emma gerät  in Verdacht,  daran nicht ganz unbeteiligt zu sein.

Der amerikanische Krimiautor  Riley  Sager hat aus  der relativ schlichten Story einen spannenden Krimi gestrickt. In zahlreichen Rückblicken lässt er seine Protagonistin die Geschichte jenes verhängnisvollen Sommers vor   15 Jahren erzählen.    Einfühlsam schildert er die Verunsicherung der Heranwachsenden, die sich zum ersten Mal in ihrem  Leben verliebt und in ihrer  pubertären Verirrung einen fatalen Fehler begeht. Die Auflösung ist wohltuend überraschend und doch schlüssig, der Weg dahin ein Lesevergnügen.

Petra Pluwatsch

http://www.ksta.de

Riley Sager: „Schwarzer See“, dt. von Susanne Goga-Klinkenberg, dtv,  416 Seiten,  9,95 Euro. E-Book 8,99 Euro

Sager

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