Judith Kerr, 1923 – 2019

„Eigentlich bin ich gar keine Schriftstellerin. Ich bin Zeichnerin und wollte nie etwas anderes sein. Es hat mir daher immer ein wenig leidgetan, dass meine Bilderbücher  in Deutschland so wenig bekannt sind. In England ist das ganz anders. Dort kennt jedes Kind den Kater Mog, der eigentlich eine Katze ist, und den Tiger, der zum Tee kommt. Ich habe drei Romane geschrieben, weil ich von meinen Eltern erzählen wollte und davon, was meiner Familie und mir widerfahren ist. Hätte ich eine andere Kindheit gehabt, hätte ich nie ein Buch geschrieben. Ich habe mich einmal an einem fiktiven Roman versucht. Es war vollkommener Unsinn. Nach eineinhalb Jahren habe ich aufgegeben.“

Judith Kerr im Gespräch mit Petra Pluwatsch für den „Kölner Stadt-Anzeiger“ im Jahre 2013

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