Linus Geschkes Thriller „Tannenstein“ ist nichts für schwache Nerven

London 3-2008 107 (3)

Foto: Bücheratlas

Wie viele Tote? 15, 16, vielleicht sogar 20. Keine Frage – Linus Geschkes Thriller „Tannenstein“ ist nichts für schwache Nerven.  Die Ausgangslage:  Alexander Born, ein korrupter Berliner Polizist, wird aus dem Knast entlassen. Sein Job ist weg, seine Geliebte wurde von einem Mann getötet, den man nur als den „Wanderer“ kennt. Nun wird Born den Wanderer töten. Koste es, was es wolle.

Der unbekannte Mörder hat drei Jahre zuvor in Tannenstein, einem Kaff tief im Osten der Republik, elf Menschen erschossen. Ihm werden Verbindungen zur Russenmafia nachgesagt, und Born taucht ein in eine Welt, in der ein Menschenleben weniger zählt als das eines Insekts. Es geht um Drogenhandel, um Prostitution. Und um Männer, die ihr Gewissen auf den Schlachtfeldern dieser Welt gelassen haben – Kampfmaschinen,  die nicht nur Born das Gruseln lehren.

Ein packender, rasant geschriebener  Thriller, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

Petra Pluwatsch

Linus Geschke, „Tannenstein“, dtv, 384 Seiten, 15,90 Euro. E-Book 13,99 Euro.

Geschke

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