Kurz und gut: Hiltrud Leenders

Kurz und gut (4): Hiltrud Leenders mit „Pfaffs Hof“

1963 auf dem Land. Der Krieg ist seit 18 Jahren vorbei, doch Annemaries Vater schlägt noch immer im Schlaf um sich. Opa war Aufseher in Dachau, doch „darüber reden wir nicht“. Und Annemarie wird bald neun und will nicht länger mit diesem dämlichen Dutt auf dem Kopf herumlaufen. Aus Kinderperspektive erzählt, pseudonaiv und sehr, sehr entlarvend.  Ein starkes Buch von Hiltrud Leenders, die leider Ende Juli, kurz nach Erscheinen von „Pfaffs Hof“, im Alter von nur 62 Jahren am Niederrhein verstorben ist. (P. P.)

Hiltrud Leenders: „Pfaffs Hof“, Rowohlt, 252 Seiten 10,99 Euro.

 

 

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