„Bald fange ich wirklich an zu kotzen“: Samuel Becketts fulminantes Tagebuch aus Nazi-Deutschland – die „German Diaries“

München ist Becketts letzte Station seiner Deutschland-Reise. Ein Anlaufpunkt: das Hofbräuhaus. Am 5. März 1937 schreibt er: „Riesige, dunkle Halle, brechend voll mit Arbeitern. Man kriegt kaum einen Platz. Du holst dir dein Bier in der Maß, wäschst sie aus.“ Mit einem Schriftsetzer kommt er ins Gespräch – „das übliche Politikgerede.“ Der Mann „redet pausenlos … „Bald fange ich wirklich an zu kotzen“: Samuel Becketts fulminantes Tagebuch aus Nazi-Deutschland – die „German Diaries“ weiterlesen

Mit Beckett unterm Baum: „Alberto Giacometti – Face to Face“ zeigt den Künstler und seine Dichter-Freunde

Blick in die Stockholmer Ausstellung. Fotos: Åsa Lundén/Moderna Museet Alberto Giacometti (1901-1966) war nicht der zurückgezogen lebende Künstler, als der er zuweilen angesehen wird. Womöglich war und ist diese Sichtweise durch einen Brief von Simone de Beauvoir beeinflusst worden. Nachdem sie den Künstler 1947 in seinem Atelier in Paris besucht hatte, hielt sie in einem … Mit Beckett unterm Baum: „Alberto Giacometti – Face to Face“ zeigt den Künstler und seine Dichter-Freunde weiterlesen

Frisch mault, Handke schweigt und Beckett lacht: Suhrkamp feiert sein Jubiläum mit Texten von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld

„Die Arbeit eines Verlegers“, sagte Peter Suhrkamp (1891-1959) im Jahre 1954, „steht im Dienste der Gesittung.“ Damit meinte er „ein bestimmtes geistiges Lebensniveau“, wie es zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts geherrscht und an dem es in der „schwarze(n) Zeit“ des Nationalsozialismus gemangelt habe. Der Verlag, den Peter Suhrkamp am 1. Juli ins Handelsregister in Frankfurt … Frisch mault, Handke schweigt und Beckett lacht: Suhrkamp feiert sein Jubiläum mit Texten von Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld weiterlesen