„Es brennt, Brüderlein, es brennt“: Reprint von Mordechai Gebirtigs bestürzendem Gedichtband aus dem Jahre 1946 kann kostenfrei bestellt werden

Foto: Bücheratlas/M.Oe. Es ist nur eine schmale, keine 40 Seiten zählende Anthologie, die da im Jahre 1946 von der „Jüdischen Historischen Kommission in Krakau“ herausgegeben worden ist. Doch ihr Inhalt ist noch heute, bald acht Jahrzehnte später, eine bewegende und bestürzende Lektüre. Denn darin versammelt sind die späten Lieder und Gedichte von Mordechai Gebirtig (1877 … „Es brennt, Brüderlein, es brennt“: Reprint von Mordechai Gebirtigs bestürzendem Gedichtband aus dem Jahre 1946 kann kostenfrei bestellt werden weiterlesen

Die Single-Frau aus Sydney und der Stalker im Netz: Ashley Kalagian Blunt überzeugt mit ihrem Krimi-Debüt „Die Dahlienmorde“

Segel und Schirme in Sydney Foto: Bücheratlas/M.Oe. Dicke schwarze Locken, eine zierliche Figur – Blumenhändlerin Reagan aus  Sydney hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit Elizabeth Short. Das amerikanische Starlett, besser bekannt als die „Schwarze Dahlie“, wurde 1947 auf bestialische Art ermordet. Die Tat wurde nie aufgeklärt und diente 1987 dem amerikanischen Krimiautor James Ellroy als Vorlage … Die Single-Frau aus Sydney und der Stalker im Netz: Ashley Kalagian Blunt überzeugt mit ihrem Krimi-Debüt „Die Dahlienmorde“ weiterlesen

Verabredungen am Abgrund: „I Walk Between the Raindrops“ von T. C. Boyle bietet Topstories

Schön und spitz sind die Kurzgeschichten von T. C. Boyle. Foto: Bücheratlas/M.Oe. Tom Coraghessan Boyle macht auch auf der Kurzstrecke eine gute Literaturfigur. Zwar ist der US-Starautor vor allem als Romancier vertraut – und seinen jüngsten Roman, „Blue Skies“, haben wir auf den Tag genau vor einem Jahr auf diesem Blog vorgestellt (HIER). Aber es … Verabredungen am Abgrund: „I Walk Between the Raindrops“ von T. C. Boyle bietet Topstories weiterlesen

Blüten, Träume, Lebensbäume: Prachtband zum Kunsthandwerk des Stoffdrucks, das einst von Indien aus Europa erobert hat

Bedruckter Bekleidungsstoff aus dem Jahre 1795 Foto: Taschen Verlag Wie kommt der Papagei aufs T-Shirt, die Blumenwiese auf den Vorhang und die Wellenlinien auf den Rock? Und zwar ohne zu sticken, stricken oder weben? Wer heutzutage solchen Fragen nachgeht, wird sich wundern, wie zahlreich die Vorschläge sind, um einen Stoff zu bedrucken. Da reicht das … Blüten, Träume, Lebensbäume: Prachtband zum Kunsthandwerk des Stoffdrucks, das einst von Indien aus Europa erobert hat weiterlesen

„Schreiben, was kommt“: Erstes Gipfeltreffen der Schreibinstitute an den deutschsprachigen Hochschulen erfreute in Köln

Ulrike Draesner und Kathrin Röggla bei der Eröffnung im Kölner Stadtgarten. Foto: Bücheratlas/M.Oe. Man muss auch an die Zukunft denken. Das machte das Kölner Symposium „Schreiben, was kommt“ an drei Tagen deutlich. Marlene Losch, Studentin am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, wies auf der Bühne des Stadtgartens auf eine in 1000 Jahren bevorstehende Begegnung mit Aliens … „Schreiben, was kommt“: Erstes Gipfeltreffen der Schreibinstitute an den deutschsprachigen Hochschulen erfreute in Köln weiterlesen

Jubiläum für den Tagträumer: In „Jenseits des Grabes“ ermittelt Kommissar Adamsberg zum zehnten Mal im Auftrag von Fred Vargas

Foto: Bücheratlas/M.Oe. Fred Vargas, Frankreichs derzeit wohl angesagteste Krimiautorin, hat sich Zeit gelassen mit ihrem nächsten Roman. Sechs Jahre sind vergangen seit dem Erscheinen von „Der Zorn der Einsiedlerin“. Doch jetzt ist er draußen, der zehnte Krimi um den Pariser Kommissar Jean-Baptiste Adamsberg. Auch in „Jenseits des Grabes“ ist der Wolkenschaufler und Traumtänzer so verpeilt … Jubiläum für den Tagträumer: In „Jenseits des Grabes“ ermittelt Kommissar Adamsberg zum zehnten Mal im Auftrag von Fred Vargas weiterlesen

„Heute würde man das nicht mehr so machen“: Die Handschriften-Sammlung  des Ferdinand Franz Wallraf im Historischen Archiv der Stadt Köln

Christine Feld bei ihrem Vortrag zur Handschriften-Sammlung des Ferdinand Franz Wallraf. Foto: Bücheratlas/M.Oe. Chaotisch präsentierte sich einst die Bibliothek des legendären Sammlers Ferdinand Franz Wallraf (1748-1824), die er der Stadt Köln vermacht hatte. Der „Erzbürger“ der Kommune, der vor 200 Jahren gestorben ist, hatte zunächst den eigenen Interessen gemäß seinen Buchbestand vermehrt. Doch nach der … „Heute würde man das nicht mehr so machen“: Die Handschriften-Sammlung  des Ferdinand Franz Wallraf im Historischen Archiv der Stadt Köln weiterlesen

Habe die Ehre in Wien (3): Empfehlungen für Ausflüge, Restaurants und Lektüre – garantiert subjektiv

Schon ist das Finale da! Im dritten und letzten Teil unserer Empfehlungen für einen Aufenthalt in Wien geht es um kleine Fluchten aus dem Zentrum sowie um Restaurants und Lektüren. Bereits erschienen sind Anregungen zu Museen, Kaffeehäusern und Literaturorten (HIER) sowie im zweiten Teil zu Künstlerwohnungen, Beisln und Kirchen (HIER). Das alles selbst getestet und … Habe die Ehre in Wien (3): Empfehlungen für Ausflüge, Restaurants und Lektüre – garantiert subjektiv weiterlesen

Habe die Ehre in Wien (2): Unsere Empfehlungen für Hausbesuche, Beisl und Kirchen – garantiert subjektiv

Anregungen für einen Aufenthalt in Wien, in einer der lebenswertesten Metropolen der Welt, liefert unsere kleine Reihe. Dreimal drei Schwerpunkte werden geboten. Zum Start gab es Hinweise auf Museen, Kaffeehäuser und Literaturstätten (HIER). Jetzt sind an der Reihe: Hausbesuche, Beisl und Kirchen. Und in Kürze folgt, was es sich zu Ausflügen, Restaurants und Lektüren sagen … Habe die Ehre in Wien (2): Unsere Empfehlungen für Hausbesuche, Beisl und Kirchen – garantiert subjektiv weiterlesen

Habe die Ehre in Wien (1): Unsere Empfehlungen für Museen, Kaffeehäuser und Literaturstätten – garantiert subjektiv

Wien kommt, wenn es in Umfragen um die Lebensqualität in den Metropolen weltweit geht, sehr gut weg. Wer vor Ort ist, weiß es sowieso. Und wer einen Wien-Aufenthalt plant, kann womöglich einige Anregungen gebrauchen. In unserer neuen Serie gibt es dreimal drei Schwerpunkte. Erstens: Museen, Kaffeehäuser und Literatustätten. Zweitens: Hausbesuche, Beisl, Kirchen. Drittens: Ausflüge, Restaurants … Habe die Ehre in Wien (1): Unsere Empfehlungen für Museen, Kaffeehäuser und Literaturstätten – garantiert subjektiv weiterlesen

Die SWR-Bestenliste für den Juni: Attraktionen von Salman Rushdie über Julien Green zu Ulrich Peltzer

Drei von zehn Titeln – das ist nicht rekordverdächtig, aber auch nicht so ganz schlecht. Drei von zehn Büchern, die sich auf der aktuellen „Bestenliste“ des Südwestrundfunks befinden, haben wir auf dem Blog Bücheratlas bereits vorgestellt. Dabei handelt es sich um einen bewegenden autobiographischen Bericht, eine famose Neuübersetzung und einen amüsanten Roman über einen modernen … Die SWR-Bestenliste für den Juni: Attraktionen von Salman Rushdie über Julien Green zu Ulrich Peltzer weiterlesen

Das unmoralische Angebot: Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah erzählt in „Das versteinerte Herz“ von Familienbande und Machtmissbrauch

Straßenszene in Stone Town auf Sansibar Foto: Bücheratlas / M. Oe. Mein Vater wollte mich nicht“, stellt Salim im ersten Satz seiner Erzählung fest. Scheinbar unvermittelt hatte der Angestellte bei den Wasserwerken auf Sansibar die Familie verlassen, war in das Hinterzimmer eines Bekannten gezogen und arbeitete plötzlich nur noch als gelegentlicher Handlanger auf dem Markt. … Das unmoralische Angebot: Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah erzählt in „Das versteinerte Herz“ von Familienbande und Machtmissbrauch weiterlesen

Jetzt geht es um das Weltkulturerbe: Das Römergrab in Köln-Weiden feiert seinen Erweiterungsbau und sein „Römisch Grün“

Sarkophag an der Aachener Straße in Köln-Weiden Foto: Bücheratlas / M. Oe. Das Römergrab in Köln-Weiden gilt als die bedeutendste römische Grabanlage nördlich der Alpen. Ihren Reiz und ihre Relevanz haben wir auf diesem Blog HIER ausführlich dargestellt. Nun gibt es Neues zu berichten: Am Sonntag (26. Mai) wurde ein Erweiterungsbau nebst Garten offiziell eröffnet. … Jetzt geht es um das Weltkulturerbe: Das Römergrab in Köln-Weiden feiert seinen Erweiterungsbau und sein „Römisch Grün“ weiterlesen

Auf Platz 1 der Krimibestenliste: Lavie Tidhars Thriller „Maror“ spielt vor dem Hintergrund von 40 Jahren israelischer Geschichte

Foto: Bücheratlas / M. Oe. Kann man gleichzeitig Polizist und Gangster sein? Avi Sagi gelingt dieser Spagat. Der drogensüchtige Cop arbeitet als Gelegenheitskiller für die örtliche Mafia. Er schreckt weder vor Mord noch vor Erpressung zurück. Hauptsache, die Kasse stimmt. Nach einem verheerenden Bombenanschlag in Tel Aviv mit mehreren Toten heuert ihn der berüchtigte Chief … Auf Platz 1 der Krimibestenliste: Lavie Tidhars Thriller „Maror“ spielt vor dem Hintergrund von 40 Jahren israelischer Geschichte weiterlesen

Die Kunst des Schreibens ist eine Tiefgarage: Nava Ebrahimi und Anna Kim sprechen über Fakten und Fiktionen, Therapie und Erkenntnis

Nava Ebrahimi (links) und Anna Kim im Palais Wilczek Foto: Bücheratlas ( M. Oe.) Nava Ebrahimi und Anna Kim sind nahezu gleich alt, kommen aus einem außereuropäischen Kulturkreis, veröffentlichen in deutscher Sprache und leben in Österreich. Überdies haben sie jüngst Auskünfte über ihr Schreiben in Buchform veröffentlicht: „Wer ich geworden wäre, wenn alles ganz anders … Die Kunst des Schreibens ist eine Tiefgarage: Nava Ebrahimi und Anna Kim sprechen über Fakten und Fiktionen, Therapie und Erkenntnis weiterlesen

Ein Glücksritter, den sein Pech nicht stört: Ulrich Peltzers starker Roman „Der Ernst des Lebens“

Der Kunstmarkt ist eine neue Verlockung für Bruno van Gelderen. Foto: Bücheratlas / M. Oe. Bruno van Gelderen – der Nachname scheint Bände zu sprechen! Nicht nur findet sich darin die Andeutung, dass der Romanheld vom Niederrhein stammen könnte, was dann tatsächlich der Fall ist. Auch lässt sich die Silbe „Geld“ im Namen nur schwerlich … Ein Glücksritter, den sein Pech nicht stört: Ulrich Peltzers starker Roman „Der Ernst des Lebens“ weiterlesen

Die Provence, das Weingut und Capitaine Blanc: Cay Rademachers spannungsvoller Kriminalroman „Unheilvolles Lançon“

Weinstöcke in der Provence Foto: Bücheratlas / M. Oe. Fake News aus der Provence? Auf einem Felsen inmitten der Garrigue liege eine Tote, behauptet Alice Merlin, Besitzerin eines bekannten Weinguts. „Auf dem Bauch, mit dem Gesicht auf dem Felsboden.“ Sie habe die Frau mit einer Drohne gefilmt. Doch als Capitaine Roger Blanc und seine Kollegin … Die Provence, das Weingut und Capitaine Blanc: Cay Rademachers spannungsvoller Kriminalroman „Unheilvolles Lançon“ weiterlesen

Kein Mangel an Verdächtigen: Satu Rämös Ermittlerin Hildur löst in „Das Grab im Eis“ einen kniffligen Fall mit Fleiß und Cleverness

Isländisches Eis Foto: Bücheratlas / M. Oe. Ein Schuss peitscht durch die Stille der Winterlandschaft. Für Hermann Hermannsson brechen damit die letzten Sekunden seines Lebens an. „Auf seiner orangefarbenen Ski-Jacke war ein dunkler Fleck erschienen, der immer größer wurde. Alles war ganz schnell passiert, doch zugleich schien die Zeit sich auszudehnen.“ Erst Stunden später wird … Kein Mangel an Verdächtigen: Satu Rämös Ermittlerin Hildur löst in „Das Grab im Eis“ einen kniffligen Fall mit Fleiß und Cleverness weiterlesen

Die dunkle Seite des Pianisten: Sia Piontek startet mit „Die Sehenden und die Toten“ ihre Krimireihe um die labile Mordermittlerin Carla

Norddeutsche Szenerie Foto: Bücheratlas / M. Oe. Bereits seit zwei Jahren lebt die ehemalige Hamburger Mordermittlerin Carla Seidel im Wendland. Kühe, Wiesen, Weiden. Mittendrin ihr altes Fachwerkhaus, in dem sie mit Tochter Laura wohnt. Sie schiebt Dienst auf der Polizeistation von Dannenberg – ein anspruchsloser Job weit weg von Hamburg, wo ein brutaler Ehemann sie … Die dunkle Seite des Pianisten: Sia Piontek startet mit „Die Sehenden und die Toten“ ihre Krimireihe um die labile Mordermittlerin Carla weiterlesen

„Wie ich es sehe“: Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah stellt seinen Roman „Das versteinerte Herz“ in Wien vor

Abdulrazak Gurnah in Wien Foto: Bücheratlas / M.Oe. Der junge Salim aus Sansibar tritt eine große Reise an. Nicht ins Herz der Finsternis. Aber auch nicht ins Paradies. Sein Onkel, der im diplomatischen Dienst in Großbritannien tätig ist, bietet ihm ein Studium in London an. Das klingt zunächst einmal super. Ist es aber nicht. Aus … „Wie ich es sehe“: Nobelpreisträger Abdulrazak Gurnah stellt seinen Roman „Das versteinerte Herz“ in Wien vor weiterlesen