Der Junge aus dem Südstaaten-Slum, der eigentlich US-Präsident werden will: „Amerigo Jones“ von Vincent O. Carter ist eine grandiose Entdeckung

Einmal einen „Ford“ zu besitzen - davon träumt Amerigo Jones. Foto: Bücheratlas/M.Oe. Rutherford Jones nennt seinen Sohn Amerigo „kleiner Niggah“, wenn der nicht spurt. Wohlwissend, dass man das N-Wort nicht benutzen soll. „Wenn dich jemand so nennt, achte einfach nicht auf ihn“, schärft er Amerigo ein. Und erklärt dem Kind: „Wenn dich ein Weißer so … Der Junge aus dem Südstaaten-Slum, der eigentlich US-Präsident werden will: „Amerigo Jones“ von Vincent O. Carter ist eine grandiose Entdeckung weiterlesen

Kent Harufs wunderbar wehmütige Feier des Lebens: „Kostbare Tage“

Dad Lewis wird bald sterben. Einen Monat geben die Ärzte ihm. „Noch ehe der Sommer vorbei wäre, wäre er tot. Anfang September würde man draußen auf dem Friedhof, drei Meilen östlich von der Stadt, Erde über ihn schütten, auf das, was von ihm übrig war. Man würde seinen Namen auf einen Grabstein meißeln, und dann … Kent Harufs wunderbar wehmütige Feier des Lebens: „Kostbare Tage“ weiterlesen

Kurz und gut: Kent Haruf

Kurz und gut (7): Kent Haruf mit "Unsere Seelen bei Nacht" Die 70jährige Addie ist einsam seit dem Tod ihres Mannes. Also fragt sie einer Tages ihren Nachbarn Louis, ob er nicht bei ihr übernachten möchte. Was ganz und gar nicht gut ankommt im Städtchen Holt in Colorado. Von Addies Sohn Gene ganz zu schweigen. … Kurz und gut: Kent Haruf weiterlesen