Foto: Bücheratlas Abraham Sutzkever (1913 bis 2010) steht auf keiner Bestsellerliste. Ja, sein Werk ist nicht einmal weithin bekannt. Gleichwohl handelt es sich um einen Schriftsteller, der eine tiefe Spur gezogen hat: Abraham Sutzkever, der den Holocaust überlebt hat, wird zu den bedeutendsten Vertretern der jiddisch-sprachigen Literatur der Neuzeit gezählt. Abraham Sutzkevers Werke haben eine … „Worte gesetzt auf Leben und Tod“: Zwei Kölner Veranstaltungen erinnern an den großen jiddischen Schriftsteller Abraham Sutzkever, der den Holocaust überlebt hat weiterlesen
Bücher
Eine kalte Spur wird plötzlich heiß: Katrine Engberg startet mit „Glutspur“ eine neue Krimireihe um Privatermittlerin Liv Jensen
Auf der Frankfurter Buchmesse gab es deutliche Hinweise auf Katrine Engbergs Neuerscheinung - hier im transparenten Cover-Look. Foto: Bücheratlas Neue Serie, neuer Verlag. Mit „Glutspur - Die Wurzeln des Schmerzes“ startet die dänische Krimiautorin Katrine Engberg, die mit ihren Kopenhagen-Thrillern bislang beim Schweizer Diogenes Verlag unter Vertrag stand, im Piper Verlag eine zweite, spannende Reihe … Eine kalte Spur wird plötzlich heiß: Katrine Engberg startet mit „Glutspur“ eine neue Krimireihe um Privatermittlerin Liv Jensen weiterlesen
„Man muss dabei sein“: Ein Bilderrundgang über die Jubiläumsausgabe der Frankfurter Buchmesse mit Schaukel, Wabe und Bob Dylan
Klimaschwankungen Mit der Leichtigkeit ist das so eine Sache. Einerseits ist sie jederzeit willkommen, andererseits ist sie nicht immer zu zu haben. Ein Gang über die Frankfurter Buchmesse, deren 75. Jahrgang an diesem Sonntag endet und die 215.000 Besucherinnen und Besucher angelockt hat, ist daher eine Wanderung durch alle möglichen Klimata. Fotos: Bücheratlas Normalstand Vor … „Man muss dabei sein“: Ein Bilderrundgang über die Jubiläumsausgabe der Frankfurter Buchmesse mit Schaukel, Wabe und Bob Dylan weiterlesen
Dostojewskis Schuld an der aktuellen Lage in Russland: Auf der Frankfurter Buchmesse mit Andrej Kurkow, Caroline Wahl, Uwe Timm und einigen anderen
So sehen Siegerinnen aus: Caroline Wahl (Lieblingsbuch der Buchhandlungen) und Charlotte Gneuß (aspekte-Literaturpreis). Fotos: Bücheratlas Andrej Kurkow, geboren 1961 in St. Petersburg und in Kiew zuhause, weiß Bescheid. „Die Menschen in der Ukraine sind sehr müde“, sagt er auf der 75. Frankfurter Buchmesse. Müde von der Nervosität und dem Luftalarm, müde von den Drohnen und … Dostojewskis Schuld an der aktuellen Lage in Russland: Auf der Frankfurter Buchmesse mit Andrej Kurkow, Caroline Wahl, Uwe Timm und einigen anderen weiterlesen
„Alle Anschein-Waffen sind verboten“: Die 75. Frankfurter Buchmesse im Gespräch über eine Welt, die aus den Fugen ist
Israel und Palästina, der Terror der Hamas und das Leid der Zivilbevölkerung - darüber diskutierten Alena Jabarine (rechts), Meron Mendel und Moderatorin Bascha Mika. Foto: Bücheratlas Um „Irritationen im Messebetrieb zu vermeiden“, gelten auf der Frankfurter Buchmesse besondere Vorkehrungen rund um Cosplay-Waffen. Für die Einlasskontrollen und damit auch für die „Waffenkontrollen“ der Cosplayer und Cosplayerinnen … „Alle Anschein-Waffen sind verboten“: Die 75. Frankfurter Buchmesse im Gespräch über eine Welt, die aus den Fugen ist weiterlesen
Die Vorsteherin bekennt ihre Verwirrung: Slavoj Žižeks umstrittene Israel-Rede zur Eröffnung der 75. Frankfurter Buchmesse
Mit einem Hauch von Eklat begann die 75. Frankfurter Buchmesse. Dabei wirkte die Eröffnungsfeier zunächst so schiedlich-friedlich-langweilig, wie es Festakte oft an sich haben. Da wurde von den Rednerinnen und Rednern mit Abscheu und Empörung auf die Übel der Welt verwiesen, in Sonderheit auf den barbarischen Überfall der Hamas-Terroristen auf den Staat Israel, und es … Die Vorsteherin bekennt ihre Verwirrung: Slavoj Žižeks umstrittene Israel-Rede zur Eröffnung der 75. Frankfurter Buchmesse weiterlesen
Als Künstler in der NS-Diktatur: Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“ über den Filmregisseur G. W. Pabst und die Korrumpierbarkeit
Foto: Bücheratlas Daniel Kehlmann war schon in vielen Leben unterwegs. Mit oft großem bis sehr großem Erfolg. Sein 20 Jahre alter Roman „Ich und Kaminski“ ist ein immer noch famoser Kunstbetriebs-Spaß. Aus der Begegnung des Mathematikers Carl Friedrich Gauß und des Naturforschers Alexander von Humboldt wurde der höchst unterhaltsame Bestseller „Die Vermessung der Welt“. Zuletzt … Als Künstler in der NS-Diktatur: Daniel Kehlmanns „Lichtspiel“ über den Filmregisseur G. W. Pabst und die Korrumpierbarkeit weiterlesen
In einem „gewissen Zusammenhang“ mit dem Krieg im Nahen Osten: Susanne Klingenstein spricht in Köln über ihre „Kulturgeschichte der jiddischen Literatur“
Susanne Klingenstein vor ihrem Auftritt in Köln Foto: Bücheratlas Vor ein paar Tagen“, sagte Susanne Klingenstein, sei es ihr „surreal“ vorgekommen, ein Buch über die jiddische Literatur zwischen 1105 und 1597 vorzustellen. Zu groß das Leid, zu tief das Entsetzen unmittelbar nach dem Überfall der Hamas-Terroristen auf den Staat Israel. Doch dann sei ihr bewusst … In einem „gewissen Zusammenhang“ mit dem Krieg im Nahen Osten: Susanne Klingenstein spricht in Köln über ihre „Kulturgeschichte der jiddischen Literatur“ weiterlesen
Auf der Suche nach dem Platz in der Welt: Adèle Rosenfelds preisgekrönter Debütroman „Quallen haben keine Ohren“
Foto: Bücheratlas Was hat die Mutter gerade gesagt? „Bär“, versteht Louise, „Wald. Das war wirklich köstlich.“ Auch ein Blick auf die Lippenbewegungen lässt sie ratlos zurück. „Auf ihren Lippen verformten sich die Worte.“ So nickt sie, ohne zu verstehen, während ihre Fantasie, wie die Ich-Erzählerin schreibt, „in die Zwischenräume drängt“ und die Lücken zwischen den … Auf der Suche nach dem Platz in der Welt: Adèle Rosenfelds preisgekrönter Debütroman „Quallen haben keine Ohren“ weiterlesen
Ermittlungen am Rande des römischen Reichs: „Schatten über Colonia“ von Axel Melzener und Julia Nika Neviandt ist ein historischer Köln-Krimi vom Feinsten
Ausschnitt aus dem Dionysos-Mosaik, auf dem es sich im römischen Köln vermutlich recht gut leben ließ. Foto: Bücheratlas Aufruhr in der Colonia Claudia Ara Agrippinensium. Germanische Horden stehen vor den Toren der Stadt, und sie wollen Blut sehen. Das jedenfalls legen mehrere nächtliche Raubüberfälle auf gutbetuchte Bürgerinnen und Bürger der römischen Colonia nahe. Es hat … Ermittlungen am Rande des römischen Reichs: „Schatten über Colonia“ von Axel Melzener und Julia Nika Neviandt ist ein historischer Köln-Krimi vom Feinsten weiterlesen
„1,7 Quadratmeter in bester Lage“ – „Eigentum“ von Wolf Haas ist ein tragikomischer Mutter-Sohn-Roman
Foto: Bücheratlas Es beginnt mit einem Ärgernis. Marianne Haas bittet den Sohn, ihren Eltern mitzuteilen, dass es ihr gut gehe. Der Sohn ist, wie er bekennt, „angefressen“. Nicht, weil die Eltern der Mutter, also seine Großeltern, schon vor einiger Zeit verstorben sind. Vielmehr hat die Mutter ein langes Leben lang behauptet, dass es ihr schlecht … „1,7 Quadratmeter in bester Lage“ – „Eigentum“ von Wolf Haas ist ein tragikomischer Mutter-Sohn-Roman weiterlesen
Billie ist eine Kämpferin: Elena Fischers starkes Debüt „Paradise Garden“ auf der Short List zum „Lieblingsbuch der Unabhängigen“
Foto: Bücheratlas Wie schafft man so etwas? Sich hinzusetzen und einen Roman zu schreiben. Obwohl Schriftstellerin zu werden unerreichbar scheint. Dann wird dieser Roman vom Diogenes Verlag veröffentlicht, was per se schon eine ordentliche Leistung ist – und erobert sich einen Platz auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis und der Shortlist zum „Lieblingsbuch der … Billie ist eine Kämpferin: Elena Fischers starkes Debüt „Paradise Garden“ auf der Short List zum „Lieblingsbuch der Unabhängigen“ weiterlesen
Das „Haus ohnegleichen“ in Köln: Die „Biblioteca Speck“ vereinigt im Ungers-Bau zwei weltweit einzigartige Privatsammlungen zu Proust und Petrarca
Im Erdgeschoss befindet sich die Petrarca-Bibliothek Foto: Bücheratlas Zwölf Eingänge hat das „Haus ohne Eigenschaften“ in Köln-Müngersdorf. Jeweils vier an der Vorder- und der Rückfront und je zwei an den Seiten. Doch den vielen Möglichkeiten zum Trotz, steht das Gebäude, in dem die Biblioteca Speck untergebracht ist, nur selten offen. Eine Gelegenheit zum Besuch bietet … Das „Haus ohnegleichen“ in Köln: Die „Biblioteca Speck“ vereinigt im Ungers-Bau zwei weltweit einzigartige Privatsammlungen zu Proust und Petrarca weiterlesen
Das Trauma, die Scham und das Verständnis: Evelyn Rolls „Pericallosa – Eine deutsche Erinnerung“ ist eine herausragende Familiengeschichte
Foto: Bücheratlas Godzilla hatte sich gut versteckt. „Wie Minotaurus in seinem Labyrinth“ lauert das „Aneurysma Pericallosa“ im Kopf der Autorin, „blutgefüllt, prall und rund, geduldig und unerkannt“. Bis es eines Abends platzt. „Ein kleiner, scharfer Knall mitten in meinem Kopf, ein Schnalzen wie einer dieser Klicklaute aus afrikanischen Khoisansprachen. Dann dieser Vulkanausbruch“ – ein Schmerz … Das Trauma, die Scham und das Verständnis: Evelyn Rolls „Pericallosa – Eine deutsche Erinnerung“ ist eine herausragende Familiengeschichte weiterlesen
Was für ein großartiges Buch: Lina Nordquist erzählt in „Mein Herz ist eine Krähe“ von zwei unterschiedlichen Frauenleben
Foto: Bücheratlas Eigentlich hat Lina Nordquist genug zu tun. Die Schwedin, 1977 in Norrala geboren, ist Professorin für Physiologie, hat sich einen Namen auf dem Gebiet der Diabetesforschung gemacht und sitzt für die Partei Liberalerna im schwedischen Reichstag. Sie hat Familie, ist einer entsprechenden Widmung zu Beginn des Buches zu entnehmen, und lebt in Uppsala. … Was für ein großartiges Buch: Lina Nordquist erzählt in „Mein Herz ist eine Krähe“ von zwei unterschiedlichen Frauenleben weiterlesen
Auf der Sprintstrecke mit Julien Gracq, Michael Köhlmeier und Jochen Schmidt: drei Sammlungen voller Begeisterungen, Bildschirmfreuden und Lebensknoten
Lauter kleine Köstlichkeiten Foto: Bücheratlas Die kleine Form kommt nicht selten ganz groß raus. Drei frische Beispiele legen wir hier vor. Lesefreundlich sind diese Werke zunächst einmal, weil die einzelnen Segmente zwischen zwei Straßenbahn-Stationen passen, aber auch lässig eine Bundesbahn-Fahrt von Köln nach München (ohne Verspätung) ausfüllen können. Lesefreundlich sind sie vor allem, weil das … Auf der Sprintstrecke mit Julien Gracq, Michael Köhlmeier und Jochen Schmidt: drei Sammlungen voller Begeisterungen, Bildschirmfreuden und Lebensknoten weiterlesen
„Ein Wirbel, der nie aufhörte“: Ingeborg Bachmann, die vor 50 Jahren gestorben ist, in einem Erinnerungsbuch ihres Bruders und in einer Wiener Ausstellung
Der Palazzo Sachhetti in der Via Giulia in Rom. Links die Gasse rein geht es zum Tiber-Ufer. Foto: Bücheratlas Der Palazzo Sachhetti in Rom war der letzte Wohnsitz von Ingeborg Bachmann (1926-1973). Anders als in der Via Bocca di Leone nahe der „Spanischen Treppe“, wo sie zuvor gelebt hatte, findet sich an dem Prachtgebäude in … „Ein Wirbel, der nie aufhörte“: Ingeborg Bachmann, die vor 50 Jahren gestorben ist, in einem Erinnerungsbuch ihres Bruders und in einer Wiener Ausstellung weiterlesen
„Jeder Roman hat einen biographischen Kern“: Reinhold Neven Du Mont im Gespräch mit Wolfgang Schmitz über Verlegen und Schreiben, Köln und Frauenrechte
Reinhold Neven Du Mont vor seinem Auftritt im Literaturhaus Köln Foto: Bücheratlas Mehr geht nicht. So viel „geballtes Engagement“ für das Literaturhaus Köln, stellte dessen Leiterin Bettina Fischer gleich zu Beginn der jüngsten Veranstaltung fest, kommt selten zusammen. Nicht einmal auf der Bühne der Kölner Institution. Was war da los? Reinhold Neven Du Mont, der … „Jeder Roman hat einen biographischen Kern“: Reinhold Neven Du Mont im Gespräch mit Wolfgang Schmitz über Verlegen und Schreiben, Köln und Frauenrechte weiterlesen
„Sowas habe ich noch nicht gesehen“: Fotograf Reinhard Matz legt den Band „Köln – Bilder einer großen Stadt“ vor
Eine Architektur-Ikone, die leider nicht mehr als Panorama-Restaurant genutzt wird: Die Bastei, 1924 nach einem Entwurf von Wilhelm Riphahn erbaut. Foto: Reinhard Matz / Greven Verlag Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker ist beeindruckt. Bei der Vorstellung des Bandes „Köln – Bilder einer großen Stadt“ im Greven Verlag bekannte sie: „Sowas habe ich noch nicht gesehen.“ Alles … „Sowas habe ich noch nicht gesehen“: Fotograf Reinhard Matz legt den Band „Köln – Bilder einer großen Stadt“ vor weiterlesen
„Du hast schon immer gelogen“: Angelika Klüssendorf über ihren Roman „Risse“, ihre bittere Kindheit und warum sie um 17 Uhr ins Bett geht
Angelika Klüssendorf (links) und Marion Brasch im Literaturhaus Köln Screenshot: Bücheratlas Am liebsten wäre ich Thomas Pynchon“, sagte Angelika Klüssendorf im Literaturhaus Köln bei der Vorstellung ihres Romans „Risse“ (Piper Verlag). Sie rede auch nicht gerne über ihre Bücher und würde lieber abtauchen. Ein Traum wäre es allerdings, einmal wie der US-Schriftsteller Pynchon bei den … „Du hast schon immer gelogen“: Angelika Klüssendorf über ihren Roman „Risse“, ihre bittere Kindheit und warum sie um 17 Uhr ins Bett geht weiterlesen