Eine Kutschfahrt mit Elfen, Putten und Panthern: Das Deckengemälde „Titania vor Oberons Wagen“ befindet sich in der 1886 fertiggestellten Hermesvilla in Wien – und zwar im einstigen Schlafzimmer der Kaiserin Elisabeth (Sissi). Es ist vermutlich eine Arbeit von Hugo Charlemont, die – so ist es in der Villa zu lesen – ein Motiv von Hans … Goethe schickte einen Lorbeerkranz: Wielands „Oberon“, ein Heldengesang mit Witz und Drive, erscheint in famoser Neuausgabe weiterlesen
Jan Philipp Reemtsma
Arno Schmidt mag keinen Hochdruck: Jan Philipp Reemtsma und Susanne Fischer präsentierten die Tagebücher des Schriftstellers in Köln
Das aktuelle Hochdruckgebiet hätte Arno Schmidt (1914-1979) ganz und gar nicht behagt. Der Schriftsteller, berühmt für seine genialischen Werke und berüchtigt für seine Übellaunigkeit, zog ein gepflegtes Tief auf der Barometer-Anzeige vor. Nur dann ließ er sich auf komplexe Anforderungen in seinem Schreiballtag ein. So steht es geschrieben in dem Band mit Tagesnotizen, den wir … Arno Schmidt mag keinen Hochdruck: Jan Philipp Reemtsma und Susanne Fischer präsentierten die Tagebücher des Schriftstellers in Köln weiterlesen
So kam die Dummheit in die Welt: Christoph Martin Wielands vergnügliche „Geschichte der Abderiten“ erstrahlt im neuen Glanz
Esel ohne Schatten Foto: Bücheratlas / M. Oe. Die „Geschichte der Abderiten“ hat nun wirklich schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Christoph Martin Wieland (1733-1813) veröffentlichte den Roman zunächst zwischen 1774 und 1780 in Fortsetzungen in seiner Literaturzeitschrift „Der Teutsche Merkur“. Doch das satirische Werk wirkt alles andere als verstaubt. Das kann man nun … So kam die Dummheit in die Welt: Christoph Martin Wielands vergnügliche „Geschichte der Abderiten“ erstrahlt im neuen Glanz weiterlesen
Der erste deutschsprachige Roman der Moderne: Christoph Martin Wielands „Geschichte des Agathon“ – und als Zugabe ein Erzählspaß erster Ordnung
Christoph Martin Wieland als Schattenriss - aufgenommen in einer Weimarer Ausstellung im Jahre 2022. Foto: Bücheratlas / M. Oe. Darf’s mal was Schwergewichtiges sein? Klar, das liest sich nicht so leichthin weg. Aber das Jahr ist ja noch jung. Und wenn man sich erst einmal auf den Text eingelassen hat, ist die Freude an der … Der erste deutschsprachige Roman der Moderne: Christoph Martin Wielands „Geschichte des Agathon“ – und als Zugabe ein Erzählspaß erster Ordnung weiterlesen
„Ich weiß recht gut, dass ich Etwas bin“: Jan Philipp Reemtsmas große Biographie „Christoph Martin Wieland – Die Erfindung der modernen deutschen Literatur“
Christoph Martin Wieland als lebensgroßer Scherenschnitt in einer Ausstellung, die im Jahr 2022 im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar zu sehen war. Einen Bericht darüber gibt es HIER. Foto: Bücheratlas Wer kennt denn noch Christoph Martin Wieland? Gar wer hat seine Werke je gelesen? Der Unterschied zwischen dem Ansehen des Schriftstellers zu seinen Lebzeiten und … „Ich weiß recht gut, dass ich Etwas bin“: Jan Philipp Reemtsmas große Biographie „Christoph Martin Wieland – Die Erfindung der modernen deutschen Literatur“ weiterlesen
Arno (of Arnoheim) Schmidt und Hans Wollschläger schreiben sich was
Dieses Buch ist ein Monstrum. Aber ein liebenswertes. Es ist eine Spezialität. Aber eine mit vielen Zugängen. Es birgt Einblicke in die Literatur und das Publizieren, in die philologische Feinarbeit und in die psychologischen Spannungen im Zwischenmenschlichen. Die Hauptpersonen: Arno Schmidt (1914–1979) und Hans Wollschläger (1935–2007). Das Medium, in dem sie nun - sozusagen - … Arno (of Arnoheim) Schmidt und Hans Wollschläger schreiben sich was weiterlesen