Foto: Bücheratlas / M. Oe. Hier, in der Kneipe neben dem Bahnhof von Sandvika, treffen sich „die Kummervollen“ und „die Schamvollen“. Menschen wie Hicke-Per zum Beispiel, der alles verloren hat, was ihm einst wichtig war. Seine Frau hat ihn verlassen. Seine Kinder wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben. Jeden Abend torkelt er durch … Adas Versuch, barmherzig zu sein: „Der gute Mensch von Sandvika“ ist ein starker Roman von Vigdis Hjorth weiterlesen
Gabriele Haefs
„Wie war es, ein normaler Mensch zu sein?“: Vigdis Hjorth erzählt in ihrem autofiktionalen Familienroman „Ein falsches Wort“ von Kindheit und Missbrauch
Norwegische Landschaft Foto: Bücheratlas / P. P . Bergljot ist mehr als 30 Jahre alt, als sie sich zu erinnern beginnt. An die Hotelübernachtungen mit dem Vater, der nachmittags die Vorhänge zuzog, um mit ihr, der Fünfjährigen, im Hotelbett zu „kuscheln“. An die Wanderungen mit ihm durch den Wald, die auf einsamen Lichtungen endeten. An … „Wie war es, ein normaler Mensch zu sein?“: Vigdis Hjorth erzählt in ihrem autofiktionalen Familienroman „Ein falsches Wort“ von Kindheit und Missbrauch weiterlesen
Schwarzer Humor aus Dublin: „Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain
Der Tag ist schon etwas vorangeschritten, da hat N. noch immer „das Gefühl, dass er wegen der Lage zu Hause eigentlich etwas tun müsste, egal was.“ Da kann man dem Mann nur zustimmen. Denn soeben ist seine Frau gestorben. Daheim wüten die beiden Schwägerinnen am Telefon, N. möge sich endlich um die Aufbahrung, den Sarg … Schwarzer Humor aus Dublin: „Die Asche des Tages“ von Máirtín Ó Cadhain weiterlesen