Das aktuelle Hochdruckgebiet hätte Arno Schmidt (1914-1979) ganz und gar nicht behagt. Der Schriftsteller, berühmt für seine genialischen Werke und berüchtigt für seine Übellaunigkeit, zog ein gepflegtes Tief auf der Barometer-Anzeige vor. Nur dann ließ er sich auf komplexe Anforderungen in seinem Schreiballtag ein. So steht es geschrieben in dem Band mit Tagesnotizen, den wir … Arno Schmidt mag keinen Hochdruck: Jan Philipp Reemtsma und Susanne Fischer präsentierten die Tagebücher des Schriftstellers in Köln weiterlesen
Susanne Fischer
„Sauerei! sie lässt die Katze wieder die Schüsseln auslecken!“: Arno Schmidts „Tagebücher der Jahre 1957-62“ sind eine herrlich bizarre Quelle
Arno Schmidt in Bargfeld. Die Aufnahme stammt von Alice Schmidt. Foto: Arno Schmidt Stiftung Viel knapper geht es kaum. Arno Schmidt (1914-1979) benötigte in seinem Tagebuch lediglich sechs bis acht Zeilen pro Tag. Und das auf einer jeweils nur zehn Zentimeter breiten Seite. Mehr gab „Schauenburgs großes Tagebuch“, das er für die Notate gekauft hatte, … „Sauerei! sie lässt die Katze wieder die Schüsseln auslecken!“: Arno Schmidts „Tagebücher der Jahre 1957-62“ sind eine herrlich bizarre Quelle weiterlesen