München ist Becketts letzte Station seiner Deutschland-Reise. Ein Anlaufpunkt: das Hofbräuhaus. Am 5. März 1937 schreibt er: „Riesige, dunkle Halle, brechend voll mit Arbeitern. Man kriegt kaum einen Platz. Du holst dir dein Bier in der Maß, wäschst sie aus.“ Mit einem Schriftsetzer kommt er ins Gespräch – „das übliche Politikgerede.“ Der Mann „redet pausenlos … „Bald fange ich wirklich an zu kotzen“: Samuel Becketts fulminantes Tagebuch aus Nazi-Deutschland – die „German Diaries“ weiterlesen