Michel Houellebecqs Abgesang auf Frankreich und einen Mann wie – nun ja

  Doktor Azote versucht sich in Paris an einer Diagnose, und seine Lippen zittern ein wenig, als er sie formuliert: „Ich habe den Eindruck, Sie sind schlicht dabei, vor Kummer zu sterben.“ Florent-Claude Labrouste, der seine beiden Vornamen nicht mag, ist darüber wenig bestürzt. Weiß er doch selbst, wie es um ihn bestellt ist. Aber … Michel Houellebecqs Abgesang auf Frankreich und einen Mann wie – nun ja weiterlesen

Literaturhaus Köln startet durch ins Jahr 2037

Das Kölner Literaturhaus blickt entschieden optimistisch ins neue Jahr. Bettina Fischer, die Leiterin der Institution am Großen Griechenmarkt,  sieht  die Entwicklung ihres Hauses wie auch der gesamten Kölner Literaturlandschaft „positiv“. Vom Publikum und aus der Szene selbst gebe es „viel motivierenden Zuspruch“.  Überhaupt sei zu beobachten: „Literatur in Köln wird  sichtbarer.“ Und im Literaturhaus wisse … Literaturhaus Köln startet durch ins Jahr 2037 weiterlesen

Edgar Hilsenrath, sein wahnwitziger Schelmenroman und der Holocaust – ein Nachruf

  Kennt die deutschsprachige Literatur einen zweiten bedeutenden Roman, der  den Horror des Holocausts als derart pechschwarzes Schelmenstück erzählt? Nein. Und die Frage, ob man das überhaupt so wie  Edgar Hilsenrath in  „Der Nazi &  der Friseur“ machen dürfe, haben sich Ende der 70er Jahre sehr viele deutsche Verlage gestellt. Angeblich waren es über 60, … Edgar Hilsenrath, sein wahnwitziger Schelmenroman und der Holocaust – ein Nachruf weiterlesen